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Künftige Wohnbebauung in der Ochsenau

Wie das Wohnareal in der Ochsenau künftig aussehen könnte, ist in einer Ausstellung ab Donnerstag, 17. September, im Saal der Hauptfeuerwache zu sehen. (Foto: Klaus Leidorf)

PRESSEMITTEILUNG
Realisierungswettbewerb: Ausstellung zeigt 20 Pläne und Modelle
Um die künftige Wohnbebauung in der Ochsenau dreht sich die Ausstellung des Amts für Stadtentwicklung und Stadtplanung, die ab Donnerstag, 17. September, um 14 Uhr, im Saal der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße 6 zu sehen ist. Von einer offiziellen Eröffnung musste coronabedingt leider abgesehen werden. Gezeigt werden 20 Pläne und Modelle, die im Rahmen eines von der Stadt ausgelobten Realisierungswettbewerbs eingereicht wurden. Darunter werden auch drei prämierte Arbeiten sein, die in der kommenden Woche von einem Preisgericht in nichtöffentlicher Sitzung ausgewählt werden. Zur Ausstellung sind alle Interessierten eingeladen.

Wie bereits bekannt, soll im Zuge der Neunutzung und -bebauung des ehemaligen Standortübungsplatzes die südöstlich der LAs 14 gelegene Fläche als Wohngebiet mit Kinderbetreuungsstätte und Nahversorgereinrichtung entwickelt werden. Das Gebiet ist im Osten und Süden durch ein Naturschutzgebiet sowie im Westen von einer 2,5 Hektar großen Grünzäsur begrenzt. Es soll in mehreren Bauabschnitten zu einem ökologisch hochwertigen Wohnquartier werden. Im Rahmen der Vorgaben ist unter anderem auch besonderes Augenmerk auf eine verkehrssichere und städtebaulich qualitätsvolle Anbindung an den bestehenden Stadtteil Auloh zu richten. Das geplante Wohnquartier soll Wohnraum für circa 800 Einwohner schaffen; 20 Prozent der Fläche sind für den sozialen Wohnungsbau vorgesehen.
Ende Mai hat die Stadt, federführend das Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, hierzu einen „offenen einphasigen Realisierungswettbewerb“ ausgelobt. Das für die Planung zur Verfügung stehende Grundstück hat eine Größe von circa 11 Hektar.
Im Rahmen des Wettbewerbs hatten Arbeitsgemeinschaften bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern, so die Vorgabe der Stadt, die Möglichkeit, sich bis Ende Juli mit entsprechenden Planungsvorschlägen um das Bauprojekt zu bewerben.
Eingereicht wurden insgesamt 20 Arbeiten – drei davon werden noch prämiert. Welche das sind, entscheidet sich kommende Woche. Am Dienstag und Mittwoch wird eine elfköpfige Preisrichter-Jury in nichtöffentlicher Sitzung alle eingereichten Wettbewerbsarbeiten entsprechend bewerten.

Die Ausstellung mit allen 20 Arbeiten, einschließlich den der Preisträger, ist ab Donnerstag, 17., bis einschließlich Sonntag, 20. September, im Saal der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße 6 zu sehen. Öffnungszeiten sind am Donnerstag, Freitag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 11 bis 18 Uhr. Beim Betreten des Gebäudes muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und das Abstandsgebot (mindestens 1, 5 Meter) zu anderen Personen eingehalten werden.

Darüber hinaus können die Modelle – ebenso ab Donnerstag – online auf der Internetseite der Stadt Landshut unter
www.landshut.de/ochsenau eingesehen werden.

Foto:
Klaus Leidorf