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“KRUZIFIX IN GEFAHR” — Die CSU Landshut-Hofberg setzt sich für eine Restaurierung des Wegkreuzes am Brühfeldweg ein

Bildtext:Das Jugendstil-Marterl am Brühfeldweg mit CSU-Ortsvorsitzendem Dr. Stefan Schäck (2.v.r.), Stadtrat Maximilian Götzer (2.v.l.), Historiker Dr. Sascha Priester (r.) und Schatzmeister Uli Ehrlinger (l.): Einige Schäden, z.B. an der Fassung des Kreuzbalkens oder am Corpus, sind auf dem Foto gut zu erkennen.

“KRUZIFIX IN GEFAHR” 

Die CSU Landshut-Hofberg setzt sich für eine Restaurierung des Wegkreuzes am Brühfeldweg ein

An einer Weggabelung des Brühfeldwegs steht ein imposantes Wegkreuz aus der Zeit um 1900. Das prunkvoll gearbeitete Kruzifix befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Dies stellte der CSU-Ortsverband Landshut-Hofberg bei einer Ortsbegehung mit Experten fest und bereitet einen Antrag durch Stadtrat Maximilian Götzer im Landshuter Kultursenat zur Restaurierung des Kreuzes vor.

„Die Erhaltung von christlich-abendländischen Symbolen im öffentlichen Raum ist uns ein besonderes Anliegen“, so der CSU-Vorsitzende Dr. Stefan Schäck. Im Ortsvorstand ist mit dem Historiker Dr. Sascha Priester ein Fachmann für Kunst und Geschichte vertreten. Gemeinsam mit einem bekannten Landshuter Restaurator hat sich Sascha Priester ein Bild von der Dringlichkeit der Restaurierung des etwa 4 Meter hohen Marterls beim ehemaligen Landhaus auf der Höh‘ gemacht.

Stefan Schäck und Sascha Priester zum Ergebnis: „Jetzt könnte das Marterl mit noch recht überschaubarem Aufwand erhalten werden. Es ist noch stabil und das Schadensbild betrifft überwiegend die Fugenarbeiten, Verleimungen und die farbgebende Fassung. In wenigen Jahren schon wäre der Aufwand aber überproportional höher und es könnte dann möglicherweise als nicht mehr gerechtfertigt angesehen werden, so ein mächtiges Kreuz zu erhalten.“ Deshalb hat sich der Ortsvorstand einstimmig dafür ausgesprochen, dass Maximilian Götzer, stellvertretender Ortsvorsitzender der Hofberg-CSU und Stadtrat, eine entsprechende Initiative in den Landshuter Kultursenat einbringen wird. Als Antrag wird er die Restaurierung des Wegkreuzes formulieren, denn „dass das Kreuz erhaltungswürdig ist, steht für uns außer Frage. Bei unserem Ortstermin haben uns zudem Landshuter Bürger und Anwohner in unserem Engagement bestärkt, jetzt zu handeln.“, so Maximilian Götzer.

„So etwas gibt es bei uns nicht an jeder Kreuzung zu bestaunen“, erläutert Sascha Priester: „Das monumentale Wegkreuz stammt aus der Zeit von Jugendstil und Historismus. Im Detail fasziniert der starke Ausdruck des Christus, der in einem Universum aus tiefblauen Farben und mit Blattgold gestalteten Gestirnen über den Tod triumphiert.“

Auch eine Aktion mit Hilfe bürgerlicher Unterstützung könnte sich die Hofberg-CSU vorstellen. So hatte der Ortsverband schon beim Wiederaufbau des beliebten „Schwammerls“ auf dem Annaberg im Jahr 2016 zusammen mit der Stadt tatkräftig angepackt. CSU-Schatzmeister und Koordinator in Sachen „Schwammerl“ Uli Ehrlinger: „Wenn sich die Stadt – warum auch immer – nicht dazu entschließt, eine solche Maßnahme umzusetzen, dann klappt es vielleicht Hand in Hand mit engagierten Landshuter Bürgerinnen und Bürgern!“ Dazu wäre die Hofberg-CSU auch beim Marterl wieder bereit.