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KRAMPFADERN — Erkrankung eine Volkskrankheit

Krampfadern

 

Die Krampfader-Erkrankung ist eine Volkskrankheit, bei der es die Venen nicht mehr schaffen, das Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zurück zu transportieren.

Typische Beschwerden sind schwere Beine, geschwollene Unterschenkel, kribbelnde Beine oder Juckreiz. Einen Vortrag zu Krampfadern hält am Donnerstag, 11. Mai, Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie. Bei fortgeschrittener Erkrankung können Komplikationen wie Hautverfärbungen, Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündungen oder Thrombosen auftreten. Die Medizin kann heute mit modernen Therapieverfahren die Krampfaderentwicklung stoppen und Beschwerden beseitigen. Krampfader-Operationen gehören am Klinikum schon seit vielen Jahren zu den Routineeingriffen, insbesondere mit minimal-invasiven Operationsmethoden unter kosmetischen Aspekten. Das am wenigsten invasive Verfahren ist das sogenannte Closure-Verfahren, bei dem Krampfadern nicht mehr gestrippt, sondern fast schmerzfrei mit einem Katheter von innen mittels Wärmebehandlung verschlossen werden. Die Eingriffe können überwiegend ambulant durchgeführt werden. Der Referent stellt verschiedene offene und endovenöse Operationsmethoden vor.

Beginn ist um 18 Uhr im Klinikum Landshut, Raum Hammerbach, Ebene 0. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

Bild: Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie