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KRÄFTIGER KNOTEN IM ABFALL-ENTSORGUNGSNETZ — Landrat Dreier und Bürgermeister von Montgelas eröffneten neue Altstoff-Sammelstelle

Pressemitteilung

Landshut, 10. November 2016

 

Kräftiger Knoten im Abfall-Entsorgungsnetz

Landrat Dreier und Bürgermeister von Montgelas eröffneten neue Altstoff-Sammelstelle

 

Die gemeinsamen Bemühungen von Mandatsträgern und Mitarbeitern des Landkreises Landshut und der Gemeinde Gerzen haben sich für alle gelohnt, voran für alle Bürger, die die neue Altstoff-Sammelstelle (ASS) nutzen werden: Für rund 165000 Euro hat der Landkreis die neue ASS am östlichen Ortsrand von Gerzen auf einem Areal errichtet, das die Gemeinde erworben hatte. Landrat Peter Dreier und Bürgermeister Maximilian Graf von Montgelas waren sich bei der Eröffnung einig: Die neue ASS ist ein hervorragendes Beispiel für die stets enge Zusammenarbeit des Landkreises mit seinen Kommunen.

 

Kräftiger Knoten Foto 3

Landrat Dreier und Bürgermeister von Montgelas

 

Der Landkreis Landshut verfüge über ein flächendeckendes, alle 35 Gemeinden umfassendes Netz von Altstoff-Sammelstellen, mit dem man bereits in den 1990-er Jahren bayernweit Standards gesetzt habe, machte Landrat Peter Dreier bei der feierlichen Einweihung der ASS deutlich. Er benannte auch den Mann, der dafür die politische Verantwortung getragen hat: Dieses vorbildliche Entsorgungssystem habe man seinem Vorvorgänger im Amt, Altlandrat Josef Neumeier zu verdanken, betonte Dreier vor einer ganzen Reihe von Mitarbeitern des Landkreises, der Gemeinde Gerzen und von Privatfirmen.

Die allermeisten Bürger im Landkreis nehmen – wie er selber übrigens auch, wie er betonte – dieses Entsorgungskonzept dankbar an und liefern an Mittwochnachmittagen und Samstagvormittagen eine breite Palette von Abfällen in den ASS ab, von ausgedienten Gebrauchsgegenständen über von Grüngut bis zu Sperrmüll. Diese Stoffe werden, je nach Art des Abfalls, endgültig entsorgt, aber teils auch wiederverwertet: Mit der Wiederverwertung könne vielfach Geld verdient werden und dies komme den Bürgern im Landkreis, den Gebührenzahlern zugute, weil diese Einnahmen in den Finanztopf der Abfallwirtschaft des Kreises fließen – und mithelfen, die Gebühren nach Möglichkeit niedrig zu halten.

Mit seinem ausgefeilten und bewährten System der Abfallwirtschaft leiste der Landkreis Landshut auch einen großen Beitrag zum Schutz der Umwelt, betonte Landrat Dreier. Es gelte dabei unter anderem, das landkreis-überspannende Netz an Altstoff-Sammelstellen intakt zu halten: Da sich herausgestellt habe, dass der Untergrund des Areals der bisherigen Sammelstelle in einem „Paradies“ genannten Gelände langfristig für eine solche Anlage ungeeignet ist, haben sich Landkreis und Gemeinde auf die Suche nach einem neuen Standort gemacht.

Dank des gemeinsamen Engagements, für das Dreier Bürgermeister von Montgelas ausdrücklich dankte, habe man in der sogenannten „Mitterau“ alsbald ein bestens geeignetes Areal gefunden: Auf dem rund 2000 Quadratmeter großen Gelände konnte nun in diesem Jahr eine großzügige Anlage für Container errichtet werden, mit einer optimalen Verkehrsführung in Form einer Einbahnstraße durch die Sammelstelle.

Der Landrat dankte ausdrücklich des Tiefbauamts des Landkreises, namentlich dem Diplomingenieur Josef Gaube, der die Baumaßnahme federführend geplant und begleitet hat, sowie den Mitarbeitern des Sachgebiets Abfallwirtschaft der Behörde. Ganz besonders freue es ihn auch immer, wenn einem heimischen Unternehmen der Auftrag für eine Baumaßnahme des Kreises erteilt werden kann, erklärte Dreier, wie in diesem Fall der Firma Breiteneicher (Vilsbiburg).

Das Gelände der Altstoff-Sammelstelle, das der Landkreis von der Gemeinde Gerzen gepachtet hat, sei über die Staatsstraße zwischen Gerzen und Aham und die Kreisstraße LA 3 (Richtung Jesendorf) bestens erreichbar. Sie sei gegen den Besuch ungebetener Gäste durch einen Zaun geschützt und werde im Frühjahr auch eingegrünt werden, führte Dreier weiter aus. Großen Dank sagte er auch den drei Platzwarten, die hier Dienst tun und auch an der Eröffnung teilnahmen: Ohne die vielen fleißigen Warte, die landauf landab ihren Dienst verrichten, könnte der Landkreis sein ASS-System gar nicht betreiben und aufrechterhalten.

Mit einigen launigen Bemerkungen, in die Freude über das gelungene Werk zum Ausdruck kamen, wandte sich auch Bürgermeister Maximilian Graf von Montgelas an die Versammelten: Nach der „Vertreibung aus dem Paradies“ habe man nun eine sachdienliche und vernünftige Lösung für eine wichtige Einrichtung der Daseinsvorsorge gefunden, betonte von Montgelas. Er freue sich sehr, dass mit der neuen Sammelstelle eine nachhaltige Lösung für ein drängendes Problem der Gemeinde gefunden worden ist.

 

BILDTEXTE:

Einweihung der neuen Altstoff-Sammelstelle der Gemeinde Gerzen:

Das Titel-Bild zeigt, beim Durchschneiden eines weißblauen Bandes, von rechts: Michael Winkler (Geschäftsführer der Firma Breiteneicher), Gernot Geißler (Leiter des Sachgebiets Abfallwirtschaft), Josef Gaube (Tiefbauamt), Landrat Peter Dreier, Gerzens Bürgermeister Maximilian Graf von Montgelas, Gemeinderat Josef Moser, Platzwart Josef Schüssler, Dritter Bürgermeister Karl Ehrenreich, Tiefbauamtsleiter Christian Nagl, Abfall-Beraterin Birgit Trummet (Sachgebiet Abfallwirtschaft) sowie die Platzwarte Norbert Dorenz und Robert Königbauer.

 

Kräftiger Knoten Foto 1

 

Im Osten von Gerzen, an der Kreisstraße 3 Richtung Jesendorf, haben der Landkreis Landshut und die Gemeinde Gerzen im Gebiet „Mitterau“ die rund 2000 Quadratmeter große, neue Altstoff-Sammelstelle für die Gemeinde geschaffen.

 

 

 

 

-hjl-