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“KEINE SCHNELLSCHÜSSE IN DER KRANKENHAUSPOLITIK” — Landrat Dreier reagiert auf FDP-Vorschlag zu Krankenhausneubau – Zusammenlegung Landshut-Achdorf und Vilsbiburg gefordert

„Keine Schnellschüsse in der Krankenhauspolitik“

Landrat Dreier reagiert auf FDP-Vorschläge zu Krankenhausneubau

 

Mit ihrem Vorschlag zum Bau eines neuen Landkreis-Klinikums in Geisenhausen und der damit verbundenen Zusammenlegung der beiden Krankenhausstandorte Landshut-Achdorf und Vilsbiburg haben sich die FDP-Kreistagsmitglieder Toni Deller und Markus Sponbrucker öffentliches Gehör verschafft. Nicht aus der Ruhe bringen lässt sich dadurch Landrat Peter Dreier, der über die zukünftige Entwicklung der LAKUMED-Kliniken gemeinsam mit den zuständigen Gremien des Landkreises beraten will. Dabei werden auch die FDP-Vorschläge in die Diskussion mit einfließen. „Ich bin schon gespannt, ob die Kreisräte Deller und Sponbrucker das Thema weiterhin nur über die Medien spielen wollen oder ob es auch einen offiziellen Antrag an den Kreistag geben wird“, zeigt sich Dreier über die gewählte Vorgehensweise seiner Kreistagskollegen etwas erstaunt.

 

„Die Zukunftsentwicklung unserer LAKUMED-Kliniken ist für uns ein Dauerthema, mit dem wir uns gemeinsam mit der Klinikleitung im Verwaltungsrat und den Kreisgremien intensiv beschäftigen“, gibt Dreier zu verstehen. Dabei sei es über alle Fraktionsgrenzen hinweg bisher ständiger Konsens gewesen, an der flächendeckenden medizinischen Versorgung mit drei Krankenhäusern in Landshut-Achdorf, Rottenburg und Vilsbiburg festzuhalten. „Wir setzen dabei in unseren beiden kleinen Häusern seit Jahren erfolgreich auf eine Spezialisierung des Angebots und bieten zudem mit unserem breit aufgestellten Krankenhaus in Achdorf echte Spitzenmedizin für unsere Bevölkerung“, sieht Dreier bei den LAKUMED-Kliniken ein attraktives Leistungsspektrum. Verbunden sei dies mit erheblichen Investitionen zur Modernisierung der Krankenhäuser. Man wolle diesen Weg auch künftig konsequent weitergehen. „Das bedeutet natürlich nicht, dass wir uns nicht mit sich ändernden Voraussetzungen auseinandersetzen. Aber Schnellschüsse wird es in der Krankenhauspolitik mit mir nicht geben.“

 

Deshalb wolle sich Dreier sowohl im LAKUMED-Verwaltungsrat als auch in den zuständigen Kreisgremien demnächst insbesondere mit der Entwicklung in Achdorf intensiv auseinandersetzen. „Dazu liegt uns bald ein Standortgutachten vor, dass das Entwicklungspotential von Krankenhaus, Landratsamt und Ärztehaus auf diesem Areal genauer beleuchtet. Wir tun alle gemeinsam gut daran, wenn wir uns zunächst in den zuständigen Gremien intensiv mit der Thematik beschäftigen, bevor wir die Bevölkerung mit halbgaren Planungen verunsichern, die vielleicht überhaupt nicht umsetzbar sind“, so Dreier abschließend.