Home Allgemein KATHOLISCHE ARBEITNEHMER-BEWEGUNG (KAB) ÜBERGIBT 400 000 UNTERSCHRIFTEN GEGEN TTIP VOR DEM CSU-PARTEITAG

KATHOLISCHE ARBEITNEHMER-BEWEGUNG (KAB) ÜBERGIBT 400 000 UNTERSCHRIFTEN GEGEN TTIP VOR DEM CSU-PARTEITAG

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Presserklärung:

Aktion gegen TTIP und CETA vor CSU-Parteitag

8 Meter hohes Trojanisches Pferd symbolisiert TTIP und CETA als Mogelpackung

Zeit: Freitag, 20. November 2015, 11:45 Uhr

Ort: Messegelände München, Eingang Nord-West zur Halle C1 (Stadtplan-Link)

 

 

An der CSU-Basis stoßen die Freihandelsabkommen CETA und TTIP auf großen Widerstand. In ganz Bayern verabschieden Kommunen auch mit den Stimmen der CSU-Räte Resolutionen gegen TTIP und CETA.

Während die CSU in der Münchner Messe tagt, werden Bürger deshalb mit einer aufsehenerregenden Aktion den Kritikern in der CSU den Rücken stärken. Ein riesiges, acht Meter hohes Trojanisches Pferd symbolisiert die Mogelpackungen TTIP und CETA.

Mobilisiert von sieben Bürgerorganisationen werden Bürger der CSU-Spitze 400.000 Unterschriften aus Bayern für die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP übergeben. Ihre Botschaft: Wer wirklich Bayerns Interessen vertreten will, muss TTIP und CETA stoppen.

Der Kreisverband Landshut der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) übergibt mit anderen Initiativen vor dem CSU Parteitag die in Bayern gesammelten Unterschriften gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Aktion ankündigen können.

 

Hier noch eine Hintergrundinfo, warum die KAB sich hier engagiert:

 

Die sogenannten Freihandelsverträge mit den USA und Kanada sind für die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) ein Angriff auf gesellschaftliche Errungenschaften und die Demokratie. Wird das derzeitige Verhandlungsmandat umgesetzt werden gewählte Parlamente und die Rechte der Bürger eingeschränkt, die Interessen von Konzernen und Finanzmärkten dagegen gestärkt.

 

Ungehemmter Freihandel ist das zentrale Interesse der europäischen Außenhandelsstrategie. Das zeigt sich in den Abkommen (EPAs) mit den armen Ländern des Südens, bei denen Ernährungssouveränität, Ressourcen- und Klimagerechtigkeit sowie Menschenrechte auf der Strecke bleiben und die soziale Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben wird. Damit produziert Europa die Fluchtursachen, die die CSU immer vorgibt bekämpfen zu wollen. Die KAB, die über ihr Weltnotwerk gute Kontakte in diese Länder hat, fordert die Politik deshalb auf, die Handelspolitik grundsätzlich anders auszurichten, ganz andere Handelsverträge abzuschließen und wünscht sich, dass sich die verantwortlichen Politiker für einen gerechteren Welthandel einsetzen.

 

Viele kirchlichen Verbände und Gremien haben sich inzwischen mit TTIP und allgemein mit Handelspolitik beschäftigt und dazu Beschlüsse gefasst. Der Kreisverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) übergibt gemeinsam mit Vertretern aus der Landwirtschaft, Umweltgruppen und Demokratiebewegungen am Freitag, den 20. November, um 11:45 Uhr die 400.000 in Bayern gesammelten Unterschriften. Wer die KAB dabei unterstützen will, kommt zum  Messegelände München, Eingang Nord-West zur Halle C1.

 

 

 

-hjl-

 

 




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