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Journalismus auf Abwegen?

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Zur Darstellung der LZ am 11. Juli 2012 bezüglich der Vorgänge im Umweltsenat am Montag, 09.07.2012:

Dass es Herrn Rüdenauer mehr um die Diffamierung meiner Person geht, als um die Darstellung von Fakten dokumentiert er unter anderem durch das Weglassen des Inhalts des Tagesordnungspunktes. Nämlich das Vorhaben der Verwaltung die Kompostieranlage von Spitzlberg zumindest teilweise nach Dirnau (ehem. Standortschießanlage) zu verlegen.

Stattdessen unterstellt er eine Ablehnung einer Biogasanlage.

Das entschiedene und engagierte Einfordern von Grundregeln des Kommunalrechts mit “Ausrasten” zu bewerten, zeigt deutlich die Gesinnung des Schreibers, der Berichterstattung gegen Stimmungsmache vertauscht. Bereits die Berichterstattung vom vergangenen Samstag des Herrn Rüdenauer über von ihm vermutete Antragsflut im Stadtrat zeigt, wie er über demokratische Rechte befindet. Meine Missbilligung der Sitzungsführung wird weggelassen.

Fakt ist, dass der Vorsitzende des Umweltsenates, der Ex-Richter Dr. Thomas Keyßner gehalten war, sich an die Geschäftsordnung des Stadtrates von Landshut zu halten und sich persönlich motivierten Kommentaren zu enthalten hat. Noch dazu, wenn er sich dabei in die Unterstellung einer “Blockadehaltung” versteigt. Sein weiterer Vorwurf der bewussten Schädigung durch Zeitverlust wurde bereits durch die Antwort von Herrn Geiger auf die Zwischenfrage meiner Kollegin Sultanow beantwortet. Dieser musste einräumen, dass die Verwaltung bereits seit dem Frühjahr mit der Suche eines Alternativstandortes konfrontiert war.

Eine faire und untendenziöse Berichterstattung sieht anders aus.