Home Allgemein JEDER SONNENBRAND ERHÖHT DAS KREBSRISIKO — Bayerns Gesundheitsministerin wirbt mit Präventionskampagne

JEDER SONNENBRAND ERHÖHT DAS KREBSRISIKO — Bayerns Gesundheitsministerin wirbt mit Präventionskampagne

Huml wirbt mit Präventionskampagne “Sonne(n) mit Verstand” für konsequenten Sonnenschutz – Bayerns Gesundheitsministerin: Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko – Kampagnenstart in Nürnberg mit neuem Kooperationspartner The Walt Disney Company

 

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat am Donnerstag in einem Nürnberger Kindergarten die diesjährige Präventionskampagne “Sonne(n) mit Verstand” gestartet. Huml betonte: “Mit unserer Kampagne werben wir bei Kindern und Eltern für einen konsequenten Sonnenschutz. Denn gerade die Haut von Kindern ist besonders empfindlich bei Sonneneinstrahlung. Aber auch Erwachsene sollten nicht nachlässig sein, sondern mit gutem Beispiel vorangehen. Denn mit jedem Sonnenbrand steigt das Hautkrebs-Risiko.”

Bayern ist das einzige Bundesland mit einer eigenen Präventionskampagne gegen Hautkrebs. Unterstützt wird die Aktion in diesem Jahr von der Disney-Figur Olaf, die Kindern und Eltern aus dem Animationsfilm “Die Eiskönigin – Völlig unverfroren” als liebenswerter Schneemann bekannt ist. Die Walt Disney Company ist diesjähriger Kooperationspartner und stellt mit Olaf einen seiner derzeit beliebtesten Charaktere für die Kampagne zur Verfügung, um vor allem die junge Zielgruppe spielerisch auf das Thema Sonnenschutz hinzuweisen.

Die Ministerin unterstrich: “Die Gefahren durch die Sonne dürfen nicht unterschätzt werden! Ich setze darauf, dass wir gemeinsam mit unserem neuen Kooperationspartner noch mehr Familien als bisher mit unseren Informationen erreichen.”

Huml erläuterte: “Um sich ausreichend zu schützen, ist es wichtig, eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor zu wählen und konsequent einzucremen – auch noch einmal nach dem Baden. Nicht vergessen sollten Eltern darüber hinaus eine geeignete Kopfbedeckung für ihre Kinder und eine Sonnenbrille mit UV-Filter.”

Huml fügte hinzu: “Für Eltern mit kleinen Kindern gilt: Kinder unter zwei Jahren dürfen nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Es ist auch ratsam, die Mittagshitze zu meiden.”

In Bayern erkranken pro Jahr rund 3.000 Menschen am schwarzen Hautkrebs (Malignes Melanom). Der Hautkrebs wird durch starke UV-Belastung und Sonnenbrände insbesondere im Kindesalter ausgelöst. Eine Rolle spielt auch die erbliche Veranlagung.

Die Ministerin betonte: “Hautkrebs ist oft nicht leicht erkennbar, da die Veränderungen an der Haut sehr unterschiedlich sein können. Deswegen ist es so wichtig, regelmäßig zur Früherkennung zum Facharzt zu gehen. Seit 2008 haben alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 alle zwei Jahre Anspruch darauf. Doch nur jeder Dritte nutzt das Angebot. Klar ist: Wenn schwarzer Hautkrebs früh genug erkannt wird, gibt es gute Heilungschancen.”

Die Aktion “Sonne(n) mit Verstand” wird im Rahmen der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern. mit jährlich ca. 53.000 Euro gefördert.