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Innovative Behandlung von Gehirntumoren

Die AOK Bayern setzt auf Innovation: Die größte Krankenkasse im Freistaat übernimmt jetzt die Behandlungskosten bei dem hochpräzisen strahlenchirurgischen Verfahren ZAP-X. Diese nicht invasive Behandlungsmethode wird bei verschiedenen Gehirntumoren angewandt und kann in vielen Fällen eine Gehirnoperation ersetzen. „Wir haben als bisher einzige gesetzliche Krankenkasse einen Selektivvertrag abgeschlossen, mit dem wir unseren Versicherten dieses innovative Verfahren anbieten können“, so Jürgen Eixner, Direktor der AOK in Landshut. ZAP-X stellt zusammen mit Cyberknife die derzeit modernste strahlenchirurgische Behandlungsmethode dar. Unter ständiger Bildkontrolle trifft eine Vielzahl robotergesteuerter Strahlen aus verschiedenen Richtungen hochpräzise im Bereich des Tumors zusammen. Die einzelnen Strahlen sind dabei für die umliegende Gehirnsubstanz relativ schonend.

Erst durch ihr Zusammentreffen im Bereich des Tumors entfaltet die Bestrahlung ihre Wirkung und die Tumorzellen sterben nach einiger Zeit ab. In vielen Fällen bleibt den Patienten damit eine Gehirnoperation erspart. Die Behandlung mit ZAP-X verläuft ohne Narkose, ist schmerzfrei und erfolgt ambulant. Ein Antrag auf Behandlung ist nicht nötig, der Versicherte muss lediglich eine Teilnahmeerklärung unterzeichnen.

Die Therapie erfolgt im Europäischen Cyberknife Zentrum in München, das 2005 als Deutschlands erstes Cyberknife Zentrum in Kooperation mit dem Klinikum der Universität München (LMU) und der AOK Bayern eröffnet wurde. Seitdem konnten rund 2.300 Versicherte der AOK Bayern von einer Therapie mit Cyberknife profitieren.

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