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INNOVATION BRAUCHT PLATZ — Bezirkstagspräsident begeistert von neuer Holzmanufaktur

Innovation braucht Platz: Bezirkstagspräsident begeistert von neuer Holzmanufaktur

Dr. Heinrich besuchte Max Liebich Holzmanufaktur: „Vorzeigebetrieb mit großer Strahlkraft“ – Inhaber Dr. Thomas Koy ist Botschafter für Niederbayern

 

 

Zwiesel / Landshut. 16 Monate ist es her, dass Dr. Thomas Koy gemeinsam mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und weiteren Ehrengästen den ersten Spatenstich für die neuen Räume seines Unternehmens Max Liebich Holzmanufaktur in Zwiesel getätigt hat. Nun ist der Bau fertig, im Januar startet die Produktion und die Vorliebe für Holz des Unternehmers ist überall zu sehen: Die neue Produktionshalle, die Lagerhalle und die Büroräume sind ein attraktiver Massivholzbau – der größte seiner Art in Bayern. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich hat den gebürtigen Berliner Koy, der 2010 das Unternehmen übernahm und in die Erfolgsspur zurückbrachte, in seiner neuen Zentrale besucht.

 

“Ich freue mich, den Betrieb von Dr. Thomas Koy besuchen zu dürfen. Er besitzt enormen unternehmerischen Weitblick und ist ein wichtiger Motor der Region. Es ist schön, dass wir von seiner Kreativität und seinen Ideen profitieren, da er uns als Botschafter Niederbayerns in der Welt vertritt”, so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich. Das Niederbayern-Forum, zuständig für das Regionalmarketing Niederbayerns, nominiert diese Botschafter. Die über 120 Vertreter der Heimat repräsentieren Niederbayern auf nationalem wie internationalem Parkett und präsentieren persönlich sowie authentisch den Charakter und die Leistungskraft der Menschen der Region. „Alle Botschafter bilden ein hochkarätiges Netzwerk in unserer Region und sind herausragende Aushängeschilder“, betonte Dr. Olaf Heinrich. „Dazu zählt auch Dr. Thomas Koy, dessen rege Botschaftertätigkeit mich begeistert.”

 

In den Neubau seiner Firma hat Dr. Thomas Koy über vier Millionen Euro investiert. Fast alle Aufträge wurden an Firmen in der Region vergeben. Eines der Glanzstücke im Unternehmen ist der neuartige Drucker, der ermöglicht, Motive direkt auf der Schachtel anbringen zu können und dabei sogar verschiedene Elemente erhaben drucken zu können: “Das können im Moment nur wir”, so Dr. Koy.

 

Die Manufaktur mit 50 Mitarbeitern war ursprünglich in Regen angesiedelt, zieht nun aber nach Zwiesel, da es am vorherigen Standpunkt keine weitere Entwicklungsmöglichkeit gab, und „Innovation Platz braucht. Es ist keine Entscheidung gegen Regen, sondern eine für Zwiesel”, erklärt der Firmenchef. Im Gewerbegebiet Fürhaupten hat er ein Grundstück erworben und eine Firmenzentrale mit Fertigung gebaut. Gerade rüsten sich Firmenchef und Mitarbeiter für den Umzug: “Am 12. Januar soll die erste fertige Ware am neuen Standort die neuen Räume verlassen”, gibt Dr. Koy die Marschrichtung vor. Seine Manufaktur stellt hölzerne Luxusverpackungen für Rauchwaren aus der Karibik, schön gestaltete Kästchen für Süßigkeiten aus den Emiraten und hölzernes Spielzeug her. Das 1948 gegründete Unternehmen ist in rund 35 Ländern auf dem ganzen Erdball tätig.

 

Dr. Koy führte den Bezirkstagspräsidenten durch den Neubau und erklärte, er verwende ausschließlich zertifiziertes Holz aus dem Freistaat: Buchen und Eichen, Eschen und Erlen und sehr viel Fichte. Verarbeitet werden mehr als 1.000 Kubikmeter Holz pro Jahr. “Wir verwenden keine chemischen Zusätze”, so der Unternehmer. Er zeigte Dr. Heinrich die Halle, in der das Holz sechs bis neun Tage trocknet, bevor mit ihm gearbeitet wird. “Die neue Firmenzentrale ist energetisch autark”, so Dr. Koy. Geheizt wird mit Holzabfällen; auch Mitarbeiter dürfen sich Brennmaterial mit nach Hause nehmen.

 

Neben einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung, die mit der Innovation einhergeht, ist es Dr. Koy wichtig, den Angestellten Boni zu ermöglichen, um sie zu motivieren und dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Außerdem bildet der Betrieb seit 2010 jährlich aus. “Wir wollen damit unseren Beitrag leisten, dass junge Menschen gerne in der Region bleiben und hier eine berufliche Perspektive haben. Gleichzeitig geben wir aber auch Menschen mit Behinderung eine Chance.” Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich bezeichnete die Manufaktur als “Vorzeigebetrieb, der große Strahlkraft besitzt.” Er versprach, noch einmal einen Betriebsbesuch zu unternehmen, wenn die Produktion gestartet hat: “Und vielleicht klappt es, dass wir einmal ein Botschaftertreffen ihn Ihrem Unternehmen machen”, gab er Dr. Koy mit auf den Weg.

BU:

Der große Stolz von Unternehmer Dr. Thomas Koy (links) ist der innovative Drucker, der die Deckel der von ihm hergestellten hochwertigen Holzschachteln direkt bedrucken kann. Der Botschafter Niederbayerns führte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und CSU-Stadträtin Elisabeth Pfeffer durch die neue Firmenzentrale der Max Liebich Holzmanufaktur.

Foto: Bezirk Niederbayern