Home Allgemein Im Test: der e-Golf

Im Test: der e-Golf

Mit dabei auf der Landshuter Umweltmesse 2015: der e-Golf!

Ostermaier IMG_2520

Die beiden Experten für Elektromobilität, Herr Bernhard Krach und Herrn Jochen Priller, sind die kompetenten Ansprechpartner im Autohaus Ostermaier.

 

Der e-Golf im Test. Nach verschiedenen Eigenbauten und ziemlich allen auf dem Markt befindlichen Serienfahrzeugen aller Herstelltet wurde nun der lange erwartete Elektro-VW erprobt. Zwar war der e-up schneller auf dem Markt, dafür ist Golf das ausgewogenere Auto.Er lässt sich hervorragend fahren. Eine enorme Beschleunigung, wie bei E-Mobilen üblich, inklusive. Alle Vorteile der Karosserie und der Ausstattung vom aktuellen Golf VII obendrein. Die Nutzung des “Golf-Platzes” ist durch den 100%igen E-Antrieb an keiner Stelle eingeschränkt. Seine Schattenseite, wie bei allen E-Mobilen derzeit: die Reichweite. Mehr als 150 km ist selbst bei verhaltener Fahrweise nicht drin. Ebenso ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 145 km/h der Gipfel erreicht. Das genügt aber um auf Autobahnen zügig voran zu kommen. Allerdings vermindert sich bei diesem Tempo die Reichweite sehr stark auf deutlich unter 100 km.

Für Landstraßen ist die Nutzung eher geeignet. Bewegt man ihn bis zu max. 100 km/h schnell ist ein Ausflug von der niederbayerischen Hauptstadt ins Rottal kein Problem. Drei Personen hin und zurück – ohne Zwischenladung – wenige Überholvorgänge und trotzdem am Ende noch 49 km Restreichweite. Die Verbrauchsanzeigen entsprachen exakt den tatsächlich gefahrenen Kilometern. Also auch in der Reichweite-Prognose eine echter VW mit bekannt guter Verarbeitung und Alltagstauglichkeit.

Der Tankvorgang ist dank zwei verschiedener Steckerformen an Bord unspektakulär.

Kraftstoffverbrauch (im Vergleich):
Golf Sportsvan in l/100 km: 5,6–3,9 (kombiniert), CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 130–101. Stromverbrauch e-Golf in kWh/100 km: 12,7 (kombiniert), CO2-Emissionen, g/km: kombiniert 0.

Das Erlebnis nur das Rollgeräusch der Reifen oder bei höherer Geschwindigkeit des Fahrtwindes zu hören und das Vorhandensein eines Motors nur zu wissen, aber nicht zu hören, sollten Sie sich gönnen.
Elektromobilität vermittelt den Fahrern ein neues Gefühl beim Überwinden von Strecken und räumlicher Distanz. Nicht eine Vielzahl von Explosionen treiben das Auto an, sondern – im besten Fall – Sonnenstrom. Von Letzterem ist genug Überschuss vorhanden, der nur zur richtigen Zeit geerntet werden muss, um weitgehend im Einklang mit der Natur mobil zu sein. VW hat das mit einer Ladefunktion per Zeitschaltung gelöst. Der Weg zur “smart mobility” ist einmal mehr eröffnet!

Herzlichen Dank an das Autohaus Ostermaier für die Gelegenheit zum Testen und weiterhin viel Erfolg mit der Elektromobilität.

Spätestens auf der Landshuter Umweltmesse 2015 (12. bis 15. März 2015) kann der e-Golf getestet werden.

Rudolf Schnur

IMG_2547

 

IMG_2541