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Im E-Mobil auf Testfahrt

Lautlos technische Innovationen genießen

Nach der Umweltmesse: Ein Wochenende mit dem Opel Ampera

Umweltmesse – Klimafreundliche Autos – Umfrage – aus diesem Dreiklang wurde für Lothar Pollok ein Wochenende mit dem neuen Opel Ampera, zum Testen, Fahren und Erleben. Bereitgestellt von Opel Winkler in Aham, bei der vergangenen Umweltmesse mit energiesparenden Fahrzeugen vertreten, wollte der Gewinner seine kritischen Bedenken in Sachen Elektroautos überprüfen. Vorweg: “Fantastisch”, “ein ganz besonderes Erlebnis”, “eine extrem gute Erfahrung” – das waren die Superlativen des Schönbrunners nach seinem Ampera-Wochenende mit einer Vielzahl an Spritztouren mit einer Reihe von Bekannten. Die Kosten für die Testfahrt trug die “LA-Umwelt”, gemeinnützige GmbH, welche die Landshuter Umweltmessen veranstaltet. Bei der gemeinsam mit der Landshuter Zeitung durchgeführten Aktion zur Elektromobilität, wurden aus hunderten Teilnehmern insgesamt sechs Gewinner ermittelt. Hintergrund war, dass Rudolf Schnur, GeschaÅNftsführer der LA-Umwelt gGmbH, herausfinden wollte, wie ein alltagstaugliches Elektroauto nach Vorstellungen der Verbraucher aussehen und welche Erwartungen es erfüllen müsste. Bei denen als Preise zur Verfügung stehenden drei Fahrzeugmarken als Mitmachanreiz war dem Gewinner sofort klar, welches Auto er ein Wochenende lang testen möchte: Den Opel Ampera. Schließlich hat Pollok von 1963 mehrere Jahre bei Opel Markowski in Landshut an der Äußeren Regensburger Straße gearbeitet – dort wo heute ein Discounter seinen Marktplatz hat. Natürlich war er auch jahrzehntelang treuer Opel-Fahrer, und seine Augen werden heute noch strahlend, erinnert er sich an seinen Commodore GSE, einen Sechszylinder mit einer Sieben-Schicht-Spezial-Lackierung. Dieses Unikat hatte zuvor ein Opel-Vorstands-Mitglied gefahren.

Apropos Markowski: Auch Helmuth Markowski zählte zu den begeisterten Ampera-Testern, wenn es ja einen Opel-Experten gibt, dann sicherlich den ehemaligen Inhaber der Opel-Niederlassung in Landshut. Das große positive Aha-Ampera-Erlebnis stellte sich für die Tester schon bei der Fahrt vom Opel-Autohaus Winkler in Aham nach Landshut ein: Das “ganz neue Fahrerlebnis” zeigte sich zunächst inder absoluten Stille. Man höre das Auto nicht. Es gebe keinen Laut von sich. An der ersten roten Ampel dachte Lothar Pollok er habe das Fahrzeug vielleicht “abgewürgt”, und über die technischen Innovationen war er “fast erschrocken”, im positiven Sinn. Auch, dass der Ampera mit seinen 160 PS von Null auf 100 Stundenkilometern in lockeren neun Sekunden beschleunigte, machte den ansonsten redseligen Pollok nahezu sprachlos. Es habe ihn geradezu in den Fahrersitz gedrückt und dabei sei nicht das kleinste Ruckeln zu hören gewesen. Das Automatikgetriebe fahre praktisch in einem Gang und die eigentlich typischen Geräusche und wahrnehmbaren “Zuckungen” fielen beim Ampera komplett weg.

Beeindruckt war ein Mit-Tester, Heinz Karl, auch von den beiden Elektromotoren, daneben ist ein Benzinmotor platziert, der nach 52 Kilometern den Antrieb problem- und geräuschlos übernehme. Insgesamt komme der Ampera auf eine Gesamtkilometerleistung von über 500 Kilometern – ohne an die Steckdose oder Tankstelle zu müssen. Beim Verbrauch von 2,7 Litern auf 100 Kilometern komme dies eh nur selten vor.

Mit den Testfahrern freuten sich auch die GeschaÅNftsführer der LA-Umwelt gGmbH. Denn auch dieses Testwochenende mit einem innovativen Mobil habe einmal mehr gezeigt, dass die Landshuter Umweltmesse ein Gewinn für die Besucher ist.

 

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