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Im Austausch: BI LA-Ost-staufrei und PRO B 15 neu

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Am 11. September trafen sich Vertreter der BI “LA-Ost-staufrei” mit dem Sprecher der BI “PRO B 15 neu”, Herrn Fritz Colesan zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch.

Harald Böhm von der BI zur Verkehrsentlastung des Stadtostens und Stadtrat Rudolf Schnur verdeutlichten, dass die von ihnen befürwortete Entlastungsstraße Ost keine Konkurrenz zur B 15 neu sein sollte!

Dies wurde auch vom Bundesverkehrsministerium und dem Bayerischen Innenministerium bereits vor Jahren bestätigt.

Weitere Treffen und gemeinsame Aktionen wurden vereinbart.

 

Stadtrat Rudolf Schnur legte dar, wieso er sich nun für den Bau der B 15, trotz der Eingriffe in die Natur einsetzt:

1. Die beiden Brückenübergänge im Zuge der B 299 Ortsdurchfahrt auf der Konrad-Adenauer-Straße werden ab 2014 eine Sanierung oder schlimmstenfalls eine Erneuerung erfahren. Damit ist der Verkehr auf dieser Trasse enorm eingeschränkt.

Diese Erfahrung wurde bereits bei der Verlegung der Fernwärmeleitung der Stadtwerke Landshut im Jahre 2012 leidvoll gewonnen.

 

2. Bei Fertigstellung des Anschlusses der B 15 neu an die A 92 in Essenbach wird sich der Verkehr auf der Konrad-Adenauer-Straße (B 299) von zwei Bundesstraßen bewegen!

Zähflüssiger Verkehr und Staus (= Lärm, Schadstoffe, Energieverbrauch, Kosten) werden dann täglich stundenlang andauern.

 

3. Durch die negative Entscheidung der Marktgemeinde Ergolding vom November 2012 ist eine Möglichkeit zur Schaffung einer Entlastungsstraße Ost in absehbarer Zeit nicht mehr gegeben.

 

4. Der ÖPNV scheidet als adäquater Ersatz für die B 15 neu aus, da weder die Transportanforderungen (Volumen, Baubedarf, Gewichte usw.) noch die Streckenführung (Ziele im Landkreis oder in der Region) dazu geeignet ist. Im übrigen würde der Bus bei einem Umstieg auch im Stau stehen (Zeitfaktor).