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“ICH BIN MIR SICHER, DU WIRST DEINE SACHE GUT MACHEN” — MdL Florian Hölzl zu Gast bei Heimatbürgermeister Karl Scharf

„Ich bin mir sicher, du wirst deine Sache gut machen“

MdL Florian Hölzl zu Gast bei Heimatbürgermeister Karl Scharf

Seit gut einem Monat gehört der 31-jährige Pfeffenhausener Florian Hölzl dem Bayerischen Landtag an. Zum 1. November rückte er für den neuen Kelheimer Landrat Martin Neumeyer in den Landtag nach. Einer seiner ersten Antrittsbesuche führte den Neuparlamentarier zu seinem Heimatbürgermeister Karl Scharf. “Ich freue mich von ganzem Herzen, dass wir mit dir einen zweiten Abgeordneten im Bayerischen Landtag haben. Ich bin mir sicher, du wirst deine Sache gut machen”, zeigte sich Scharf überzeugt.

“Ein intensiver und regelmäßiger Austausch mit den in der Kommunalpolitik Verantwortung Tragenden ist mir besonders wichtig”, so Hölzl bei seinem Antrittsbesuch. Deren Anliegen wolle er gewissenhaft aufgreifen und nach München transportieren: “Als Markt- und Kreisrat liegt mir viel an einem guten Miteinander zwischen der Kommunal- und Landespolitik”, so der Neuparlamentarier weiter. Hölzl, der in den zurückliegenden drei Jahren als Abteilungsleiter am Landratsamt Straubing-Bogen tagtäglich mit dem Gesetzesvollzug betraut war, möchte deshalb besondersdarauf achten, dass die gesetzlichen Vorschriften vollziehbar und praxistauglich blieben.

Auch der Austausch über die für Pfeffenhausen und den nördlichen Landkreis Landshut wichtigen Themen war Inhalt des Antrittsbesuches.

Ein “Megathema” ist dabei die verkehrliche Anbindung in der Region. “Es ist sehr erfreulich, dass die B 299-Umfahrungen von Neuhausen, Weihmichl und Arth imvordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 enthalten sind”, so Scharf. Auch die jüngst durchgeführte Sanierung der B 299 im Streckabschnitt zwischen Pfeffenhausen und Siegenburg sei gelungen. “Die mit Hilfe der beiden Abgeordneten Florian Oßner und Florian Hölzl in die Planungen integrierte Linksabbiegespur im Bereich Weikersdorf ist ein Riesenschritt zu mehr Sicherheit”, so Pfeffenhausens Bürgermeister weiter. Hölzl freute sich, dass sich der über viele Jahre währende gemeinsame Einsatz der Bevölkerung und der Politik endlich gelohnt habe: “Mit dem jetzt auf den Weg gebrachten Bundesverkehrswegeplan werden die Nadelöhre Richtung Landshut beseitigt und die vom Durchgangsverkehr belasteten Ortschaften durch Umgehungsstraßen an Lebensqualität hinzugewinnen”, so der Landtagsabgeordnete.

Gesprächsthema waren auch die derzeitigen Anstrengungen des Marktes Pfeffenhausen in Sachen Breitbanderschließung. “Pfeffenhausen ist hier auf einem sehr guten Weg”, so Scharf. Die im Rahmen des ersten Ausbauprogramms getätigten Erschließungen seien zwischenzeitlich abgeschlossen und Bürger zahlreicher Ortsteile können ab dem 23.12. schon ihre “High-Speed-Anschlüsse” buchen. Im nächsten Schritt werde man sich im Rahmen eines zweiten Ausbauprogrammes um dieBreitbanderschließung der nach wie vor unterversorgten Dörfer und Weiler im Gemeindebereich kümmern. “Schnelles Internet gehört im 21. Jahrhundert genauso wieein funktionierendes Straßen- und Kanalnetz zur unabdingbaren Grundversorgung”, so Hölzl. Dieser Erkenntnis folgend greife der Freistaat Bayern den Städten, Märkten und Gemeinden mit einem deutschlandweit einmaligen und 1,5 Milliarden Euro schweren Förderprogramm unter die Arme. Hinsichtlich der Innenentwicklung der Marktgemeinde berichtete Bürgermeister Scharf, dass die wohnbauliche Nachnutzung des Königbräu-Areals nach dem Bau des Seniorenheims und des Betreuten Wohnens ein weiterer “Meilenstein” der Revitalisierung des Pfeffenhausener Ortskerns sei. Um die Anstrengungen weiter zu intensivieren, sei die Aufnahme in die Städtebauförderung der Regierung von Niederbayern erforderlich. Hölzl sagte dem Pfeffenhausener Rathauschef hierzu volle Unterstützung zu.

Einen Dank richteten Hölzl und Scharf im Zuge der Meldungen von Wohnungseinbrüchen an die Beamten der Polizeiinspektion Rottenburg, die nach Kräften versuchten, Verbrechen vorzubeugen und der Täter habhaft zu werden. Für Hölzl steht die Sicherheit der Bürger an erster Stelle: “Dies ist ureigenste Aufgabe eines jeden Staates.” Um Diebesbanden den Garaus zu machen, sei eine Ausweitung der Kontrollen im grenznahen Bereich und eine gute Personal- und Sachausstattung “unserer bayerischen Polizei” notwendig, so Hölzl.