Home Allgemein Hochschule mehr in der Region verankern

Hochschule mehr in der Region verankern

Teilen eine gemeinsame Vision: Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, Werner Bumeder (links), und Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

PRESSEINFORMATION Landshut, 29. Juli 2020
Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Landrat Werner Bumeder sprechen über einen Ausbau der Beziehungen zwischen der Hochschule Landshut und dem Landkreis Dingolfing-Landau
Seit Mai ist Werner Bumeder neuer Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau. Für die Hochschule ist diese Region von großer Bedeutung, unter anderem wegen des dort angesiedelten Technologiezentrums Produktions- und Logistiksysteme. „Das TZ PULS spielt eine wichtige Rolle beim wissenschaftlichen Transfer der Hochschule“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Deshalb möchten wir uns im Landkreis Dingolfing-Landau auch gerne weiterhin engagieren.“ Um über künftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Hochschule und dem Landkreis zu sprechen, lud Hochschulpräsident Pörnbacher Bumeder vor kurzem an den Landshuter Campus ein.

 

Beide machten deutlich, dass sie sich eine noch engere Verzahnung zwischen der Hochschule und dem Landkreis Dingolfing-Landau wünschen. „Wir möchten die Hochschule noch mehr ins Bewusstsein aller Landkreiseinwohnerinnen und -einwohner rufen“, erklärte Bumeder. Die Vision des Landrats: nicht nur den Transfer im Rahmen des TZ PULS weiter ausbauen, sondern auch die Lehre mehr in die Region holen.

 

Engere Verzahnung zwischen Hochschule und Landkreis

 

Kooperationspotenziale sehen Pörnbacher und Bumeder unter anderem im Bereich Internationalisierung und in einer engeren Verflechtung zwischen Hochschule und BMW. Konkrete Pläne gebe es zwar noch nicht, Hochschulpräsident und Landrat diskutierten jedoch die Möglichkeit, einen zusätzlichen Hochschulstandort im Landkreis-Dingolfing zu eröffnen. „Das gilt es allerdings sehr genau zu prüfen“, so Pörnbacher, und hänge nicht zuletzt von Ressourcen und Politik ab.

 

Thema des Besuchs war außerdem eine Mitgliedschaft Bumeders im Kuratorium der Hochschule. Dieser signalisierte sofort seine Bereitschaft, dem Gremium beizutreten. „Ein solches Amt zu übernehmen, wäre eine Ehre für mich“, betonte Bumeder. „Ich stehe für einen offenen Dialog zwischen der Hochschule und dem Landkreis Dingolfing-Landau und bringe mich auch gerne persönlich in das Kuratoriums-Netzwerk ein.“ Ende Juli wurde Bumeder schließlich vom Senat ins Kuratorium berufen.

Foto: Hochschule Landshut

 

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.