Home Allgemein “HILFE MACHT MUT” – EIN KALENDER FÜR EINEN GUTEN ZWECK

“HILFE MACHT MUT” – EIN KALENDER FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Bildtext:  Stellten den Kalender 2020 vor –  Schirmherr Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein (3. v. re) mit Frau Ilse (6.. v. li), dem Team des Patenschaftsprojekts und den Mallersdorfer Schwestern Romana (ganz links) und Mellinda

 

Ein Kalender für den guten Zweck

 

 

Patenschaftsteam von „Hilfe macht Mut“ präsentiert den Kalender 2020

 

Seit 2006 unterstützt das Bezirkskrankenhaus (BKH) Landshut mit dem Patenschaftsprojekt „Hilfe macht Mut“ die humanitäre Arbeit der Mallersdorfer Schwestern in Nkandla, das im Osten Südafrikas in der Provinz KwaZulu-Natal liegt. Ein wichtiger Beitrag zu den Spenden ist der alljährlich erscheinende Kalender, den das Team am 15.11.2019 vorstellte.

Was 1955 mit vier Mallersdorfer Schwestern begann wurde im Laufe der Jahre eine lebensrettende Institution für viele Menschen dieser Region. Die „Nardini Sisters“ – so werden sie in Südafrika genannt – unter der Leitung von Schwester Dr. M. Ellen Lindner, begegnen den Nöten der Menschen mit verschiedensten Projekten. Ein Schwerpunkt ist die Bildung und Erziehung, um die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen durch die Vermittlung von Wissen und Werten in Kindergärten und Schulen zu fördern. Auch medizinisch-pflegerische, psychosoziale und humanitäre Interventionen werden zum Beispiel im Waisenhaus in Nkandla geleistet. Die Zahl der Armen, Arbeitslosen und mit HIV/AIDS und TBC Infizierten ist in dieser Gegend besonders alarmierend, weshalb das Waisenhaus ständig überdurchschnittlich belegt ist. In letzter Zeit werden besonders häufig Säuglinge und Kleinkinder gebracht bzw. abgegeben.

 

Orden konzipiert „Camps“

Eine weitere Hilfeleistung sind die neu konzipierten Camps, die sich mit  HIV/AIDS und dem Umgang damit auseinandersetzen. Ungewollte Teenagerschwangerschaften, HIV-infizierte Neugeborene, Armut, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus und Krankheit – die gnadenlos nach unten führende Spirale lässt sich nachweislich dokumentieren. In den Camps organisieren die Ordensfrauen Fachleute und Einheimische, um über die Krankheit aufzuklären, Vertrauen zu schaffen, Hilfe anzubieten und die Menschen – wenn möglich – auf ihrem schwierigen Lebensweg zu begleiten. Das neue Projekt wird von der Bevölkerung gut angenommen und stellt somit einen weiteren Mosaikstein in der Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort dar, die dennoch auch mit finanziellem Aufwand verbunden ist.

 

Patenschaftsteam macht MUT

Das Patenschaftsteam „Hilfe macht Mut“ ist eine feste Mannschaft, die nicht müde wird, Spendengelder zu generieren. Dazu zählt beispielsweise der alljährlich erscheinende, selbst gestaltete Kalender, aber auch Vorträge, Infoveranstaltungen und Konzerte wurden in den vergangenen Jahren stets ehrenamtlich und auf Spendenbasis in Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz abgehalten. Besonders stolz ist das Team auf die außerordentlich treuen Spender, die das großartige Hilfsprojekt schon seit vielen Jahren großzügig unterstützen. Fünf Missionsstationen haben die „Nardini-Sisters“ mittlerweile in Südafrika errichtet: Nkandla, Vryheid, Richards Bay, Maria Ratschitz und Kokstadt.

Wer „Hilfe macht Mut“ unterstützen möchte, die Spendenadresse lautet: Bezirkskrankenhaus Landshut „Südafrikahilfe“, Sparkasse Landshut, IBAN: DE 64 7435 0000 0004 5195 58, BIC: BYLADEM1LAH.

Viele weitere Informationen gibt es unter www.hilfe-macht-mut.de

 

– ck –

 

Bilder der Kalenderübergabe:

 

 

Fotos: h.j.lodermeier