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Hilfe für Hochwasseropfer

Wenn dem Hochwasserereignis 2013 überhaupt etwas positives zugerechnet werden kann, dann ist es die erfreulich rasche und umfassende finanzielle Hilfe für die Geschädigten in Bayern.

Nachstehend sind entsprechende Hinweise und Ratgeber zum Anklicken und nachlesen angeben:

Microsoft Word – llc_antrag_hwz-l_hochwasser_wohngebaeude.doc

Sitzungsvorlage-113Anlage_1_

-_Uebersicht_Hochwasserhilfen-1

Anlage_2_-_Spendenantrag-1

Meldungen bitte ans Rathaus, Altstadt 315, 84028 Landshut, Stichwort Hochwasserhilfe, beziehungsweise per E-Mail mit dem Betreff Hochwasserhilfe an thomas.link(at)landshut.de.

 

Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden

München, 1. August 2013 (stmi). Bund und Länder haben sich über die Hilfen für die vom Hochwasser Geschädigten geeinigt. Die ausgehandelten großzügigen Lösungen erlauben nun schnelle und nachhaltige Schadensbeseitigung an Wohngebäuden inklusive Hausrat sowie der Instandsetzung und der Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur in den Kommunen. Auch bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden.

Hilfe für betroffene Bürger und Unternehmen© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

„Die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger bekommen jetzt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung zur Behebung der Hochwasserschäden an ihren Wohngebäuden und ihrem Hausrat“, freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Auch die Gemeinden erhalten bei der Instandsetzung und der Wiederherstellung ihrer geschädigten Infrastruktur finanzielle Planungssicherheit.

Im Anschluss an die Soforthilfen erhalten die geschädigten Bürgerinnen und Bürger Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Bereits erhaltene Soforthilfen sind hier anzurechnen. Die Zuschussanträge sind bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu stellen.

Zusätzlich bietet die Bayerische Landesbodenkreditanstalt ein Darlehenssonderprogramm mit besonders günstigen Konditionen an (Zins: 0,25 %, Tilgung 4 %, ohne dingliche Sicherung). Die Darlehen betragen bis zu 50.000 € je Wohnung und können mit den Mitteln aus dem Zuschussprogramm kombiniert werden.

Auch die Aufwendungen zur Beseitigung von hochwasserbedingten Schäden an der Infrastruktur in Städten und Gemeinden und deren Wiederherstellung werden den Gemeinden bzw. den kommunalen oder nicht-kommunalen Trägern erstattet. Die Zuwendungen für Schäden an Infrastruktureinrichtungen in Gemeinden in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft können bis zu 100 Prozent betragen. Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.

Die Antragsformulare finden Sie in der Rubrik “Formulare”.

 

Bürger-Treffen der Stadtteilgruppe Landshut-Ost am 11. Oktober 2013 in Mitterwöhr:

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Unmut der Bürger ist erneut deutlich zum Ausdruck gekommen!
Konkret:
1. Die Bürger sind über die finanziellen Zuschussmöglichkeiten und Anlaufstellen bei der Stadt nicht genügend informiert.
Selbst die Bürgervertreter Wolfgang Mürdter und Herbert Wimmer kannten nicht alle Hilfemöglichkeiten.
Auch die entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, die den Hochwassergeschädigten beratend bei Seite stehen sollen, sind längst nicht allen bekannt.
2. Die Vertreter der IG sind nicht ausreichend über die Umsetzung der Präventionsmaßnahmen informiert. Seitens des Wasserwirtschaftsamtes fehlen bisher sämtliche Lebenszeichen. Die Anregungen z.B. zum Thema “Tieferlegung der Isarsohlen” wurden nicht beantwortet.
Ebenso gibt es keine Hinweise auf Maßnahmen die Oberstrom eine Verbesserung der Lage (Retentionsflächen) für Mitterwöhr darstellen könnten.
Um diesen Zustand zu überwinden hat Stadtrat Rudolf Schnur spontan die Einberufung eines Runden Tisches Hochwasserschutz angekündigt. Daran sollen neben Bürgervertretern, die Stadtwerke und das Wasserwirtschaftsamt teilnehmen. Bezüglich der von ihm vorgeschlagenen Präventionsmaßnahmen hinsichtlich der Stromversorgung soll eine Prüfung der Möglichkeiten mit Unterstützung des örtlichen Elektrohandwerks durchgeführt werden.
Stadtrat Rudolf Schnur, der seit wenigen Tagen auch Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke Landshut ist, wird diese regelmäßigen Treffen zur zügigen Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen umgehend beim Oberbürgermeister vortragen und genehmigen lassen.
Auf der neu erstellten Homepage der Stadt Landshut vom Anfang November 2013 wurde gefunden:

Hochwasserkatastrophe: Neues Aufbauhilfeprogramm

Zum 16. August ist das neue Aufbauhilfeprogramm zur Hochwasserkatastrophe von Bund und Länder in Kraft getreten. Laut Innenministerium erhalten geschädigte Bürger im Anschluss an die Soforthilfen – sprich dem Sofortgeld (Stufe1 in Höhe von 1.500 Euro) und der Soforthilfe (Stufe2 für Hausrat- und Ölschäden), ab sofort Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten.

Das neue Aufbauhilfeprogramm umfasst Zuschüsse zur Behebung von Schäden an überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden. Gefördert werden können über dieses Programm Gebäudeschäden und Hausrat mit 80 Prozent, wenn die Schäden noch nicht über Sofortgeld und Soforthilfe abgedeckt werden konnten; das heißt, bereits erhaltene Soforthilfen werden angerechnet.

Unterschied zu den bisherigen Programmen ist, dass auch Eigentümer von vermietetem Wohneigentum antragsberechtigt sind. Zur Antragstellung ist eine Kostenschätzung von einer geeigneten Fachfirma vorzulegen, auch die Gebäudeschäden sind zu dokumentieren. Ein Außendienstmitarbeiter wird die Schäden überprüfen. Nach Auszahlung der Mittel muss der Antragsteller einen Verwendungsnachweis einreichen.

Nähere Informationen und entsprechende Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Innenministeriums unter www.stmi.bayern.de.

(Pressemitteilung vom 17. August)

14.09.2013
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