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Hilfe für die Berufsorientierung

Plattform www.meinezukunft-landshut.de an den Start gegangen

Sie ist eine der prägendsten Entscheidungen des Lebens: Die Berufswahl. Um den Auszubildenden von morgen eine Entscheidungshilfe auf Augenhöhe an die Hand zu geben, haben die Wirtschaftsförderung des Landkreises Landshut und der Stadt Landshut eine neue Online-Plattform entwickelt, die nun an den Start gegangen ist.

Landrat Peter Dreier und Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger gaben mit einem gemeinsamen Druck auf den Startknopf die Plattform zur Berufsorientierung www.meinezukunft-landshut.de frei: Unternehmen aus der Region präsentieren sich und ihre Praktikums- und Ausbildungsstellen, Schülerinnen und Schüler aller Schularten finden Informationen zu allen angebotenen Ausbildungsberufen vor Ort.

Alle Partner für den Übergang von der Schule in die Ausbildung finden hier einen gemeinsamen Platz für den Austausch und die Zusammenarbeit. Das Besondere an der Plattform ist der Grundsatz: „von der Region, für die Region“. Denn es werden ausschließlich Praktikums- und Ausbildungsplätze in Stadt und Landkreis Landshut abgebildet. Bereits zum Start sind 118 Ausbildungsbetriebe beteiligt, die 167 Ausbildungsplätze und 107 Praktikumsplätze anbieten.

Erstes Highlight wird die Ausbildungsmesse des Arbeitskreises SchuleWirtschaft vom 23. Mai bis 4. Juni sein, die physisch an der Hochschule Landshut und auf www.meinezukunft-landshut.de auch virtuell besucht werden kann. Man baut damit auf die sehr guten Erfahrungen auf, die man letztes Jahr bereits mit der Hybrid-Messe gemacht hat, wie Michael Kugler und Claus Sterl als Vertreter des Arbeitskreises SchuleWirtschaft erläuterten. Ermöglicht wurde Entwicklung der Plattform meinezukunft-landshut ganz wesentlich durch die finanzielle Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und des Regionalmanagements Landshut.

Die Ideen und Vorschläge der Wirtschaftsförderer aus Stadt und Landkreis Landshut, Michael Luger und Ludwig Götz, umgesetzt hat das Start-up „Oabat“: „Dieses Unternehmen mit seinen ausschließlich sehr jungen Mitarbeitern aus der Nähe von Passau spricht genau die Sprache der Jugend und weiß sehr genau, wie junge Menschen mit sozialen Medien und neuester Technik umgehen“, betonen die beiden Wirtschaftsförderer.

Betriebe, die Teil der Plattform werden wollen, können sich an Harald Fellner wenden, den Bildungskoordinator des Landkreises Landshut. Er ist mit der Umsetzung des Projektes beauftragt und unter berufsorientierung@landkreis-landshut.de zu erreichen. „Wir wollen meinezukunft-landshut zu dem Medium für Berufsorientierung in der Region entwickeln und ein Netzwerk entstehen lassen, das für alle einen Gewinn bringt“, gibt sich Fellner zuversichtlich und betont, dass meinezukunft-landshut.de auf Nachhaltigkeit setzt und „die vielfältigen Ausbildungsmessen in der Region auch in den kommenden Jahren wesentlich unterstützen wird“.

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