Home Politik Harmonische Wahlen des Bezirksverbandes Umwelt der CSU in Niederbayern

Harmonische Wahlen des Bezirksverbandes Umwelt der CSU in Niederbayern

Neuwahl des Arbeitskreises Umwelt der CSU in Niederbayern am 6.8.2015 in Plattling

Mit einstimmigem Ergebnis ist der bisherige Bezirksvorsitzende des Arbeitskreises für Umweltsicherung und Landesentwicklung der niederbayerischen CSU, der Landshuter Stadtrat Rudolf Schnur auf der Bezirksversammlung in Plattling wieder gewählt worden.

Seine bisherigen Stellvertreter Edeltraud Eifler (Kelheim) und Dr. Christian Hirtreiter (Bürgermeister von Strasskirchen) wurden wieder gewählt. Neu für den nicht mehr zur Verfügung stehenden Hans Hartl aus Ergolding wurde Anton Zech aus Landau an der Isar als weiterer Stellvertreter bestimmt.

Der Bezirksversammlung mit Neuwahl war eine umfangreiche Darstellung der aktuellen Angebotspalette des Weltmarktanbieters Viessmann unter dem passenden Slogan „Effizienz Plus“ vorausgegangen. Herr Christian Anetsberger stellte anhand von detaillierten und ausführlichen Erläuterungen dar, dass praktisch jede Anforderung zur Erzeugung von Wärme oder Kälte bis zu einer Leistung von 20 Megawatt erfüllt werden kann. Gerade mit den modernsten Geräten unter Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung ist es durch den Einsatz von Brennstoffzellen und Stirling-Motoren gelungen Ein- und Mehrfamilienhäuser bedarfsgerecht mit Wärme und Strom zu versorgen.

Vor Ort konnten in der Ausstellung diese Anlagen im Betriebszustand besichtigt werden.

Bei der sich anschließenden Bezirksversammlung lies der bisherige und weitere Vorsitzende Rudolf Schnur die vergangene Wahlperiode in seinem Rechenschaftsbericht Revue passieren. Dabei stellte er in aller Deutlichkeit klar, dass sich der Arbeitskreis nicht als Feigenblatt der Partei benutzen lassen will. Es sei für die ehrenamtlichen Umwelt-Fachleute

nicht verständlich und auf Dauer akzeptabel dass die Entscheidungsträger ihre Vorhaben nicht mit dem Arbeitskreis abgleichen. Da werden teilweise Resolutionen und Vorschriften beschlossen, die an den Tatsachen vorbeigehen und bereits im Ansatz eine sachgerechte, sowie zukunftsorientierte Lösung verhindern.

Dass es auch Ausnahmen davon gibt, beweisen die beiden ausführlichen und offenen Gesprächsrunden mit den jeweiligen Staatsministern Helmut Brunner und Dr. Marcel Huber. Beide hatten sich dabei, so die Einschätzung von Schnur als Fachleute erwiesen, die ihre Entscheidungen und Planungen fundiert und nachvollziehbar darstellten.

Einigkeit bestand auch darüber, dass die Energiewende hauptsächlich durch Sparsamkeit und der Schaffung von Effizienz bei der Nutzung von Wärme und Strom eingeleitet werden sollte.

Ausführlich ging Schnur auf das Thema Atommüll ein und forderte einmal mehr wesentlich höhere Sicherheitsvorkehrungen bei den Zwischenlagern, die nach heutiger realistischer Einschätzung „Langzeit-Lager“ werden. Er lehnte unzureichende Nachrüstungen ab und sprach sich für den Bau von nach heutiger Technik und menschlichem Ermessen maximal sicherer Atommülllager aus: „Klotzen statt Kleckern!“.

Dafür hatte er persönlich bereits 2006 vor dem Verwaltungsgerichtshof in München als einziger Landshuter Bürger für entschieden mehr Sicherheit geklagt.

Im Anschluss an die harmonisch verlaufenden Wahlen, die vom Bezirksvorsitzenden des AK Energiewende der CSU in Niederbayern, Rudolf Freymadl geleitet wurde, gingen die Umweltfachleute daran Veranstaltungen für die kommende Amtszeit zu besprochen und zu planen.

Dr. Stefan Kluge, Schriftführer

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