Home Allgemein GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG FÜR DEN NEUEN OB — Die demographische Entwicklung

GRÖSSTE HERAUSFORDERUNG FÜR DEN NEUEN OB — Die demographische Entwicklung

Pressemeldung des Seniorenbeirates der Stadt Landshut anlässlich des internationalen Tages der älteren Menschen am 1. 10.

 

Demographische Entwicklung: größte Herausforderung für das neue Stadtoberhaupt

 

 

„Die demographische Entwicklung ist in den nächsten Jahren die wohl größte Herausforderung für das neue Stadtoberhaupt und den Stadtrat“ erklärte Franz Wölfl, der Vorsitzende des Seniorenbeirates. Der Masterplan zur Bewältigung der anstehenden Probleme liege bereits vor mit dem 2013 vom Sozialausschuss des Stadtrates beschlossenen Seniorenpolitischen Gesamtkonzept . Es komme jetzt darauf an, das Konzept fortzuschreiben und die enthaltenen Handlungsempfehlungen Schritt für Schritt umzusetzen, ergänzte Wölfl. Die Stadtverwaltung und der Seniorenbeirat würden insoweit eng zusammenarbeiten und am gleichen Strick ziehen.

 

Ende des Jahres 2014 lebten in Landshut 67.500 Bürgerinnen und Bürger. 2034 werden es nach Berechnungen des Bayerischen Statistischen Landesamtes voraussichtlich rund 75.700 sein. Das bedeute einen Zuwachs um 12,1 %. Damit liege Landshut unter allen bayerischen Kommunen ganz vorne, so beispielsweise vor Regensburg (9,7 %) und Ingolstadt (9,2 %). Nur wenige Kommunen stünden besser da als Landshut, wie beispielsweise die Landeshauptstadt München (13,4 %) und einige oberbayerische Landkreise. Diese erfreuliche Entwicklung dürfe aber nicht vergessen machen, dass sie jede Menge altenpolitischen Sprengstoff enthalte. So verändere sich das zahlenmäßige Verhältnis der älteren Bevölkerung zu den 20 bis 64jährigen dramatisch. Der sog. Altenquotient erhöhe sich von heute 34 % auf 46 ½ %. Bereits heute lebten in Landshut über 14.000 Bürgerinnen und Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, in 20 Jahren würden es etwa 19.000 sein. Das bedeutet, so die stellvertretende Vorsitzende Hedwig Pable, um nur einige Beispiele zu nennen, mehr bezahlbaren Wohnraum für die ältere Bevölkerung, mehr und nach Möglichkeit auch neue alternative Wohnformen, wie beispielsweise betreute Wohnanlagen oder ambulant betreute Wohngemeinschaften, ein auf die Bedürfnisse der alten Menschen abgestimmtes Wohnumfeld, ein bedarfsgerechter ÖPNV. „Der Seniorenbeauftragte der Stadt, der 2017 seine Arbeit wohl aufnehmen wird, kann sich über Arbeitsmangel mit Sicherheit nicht beklagen, so abschließend Richard Kiermeier, weiterer stellvertretender Vorsitzender.

 

 

-hjl-




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