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GESCHAFFT: Examensübergabe an der Pflegeschule des Bezirksklinikums Mainkofen

(v. l.) Pflegedirektor Gerhard Kellner, Kursleiter Gerhard Artinger, Schulleiter Werner Beham, Andreas Pauli und Jana Piller als Abschlussbeste, Krankenhausdirektor Uwe Böttcher, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl mit den frisch gebackenen Pflegekräften

Kleine Abschlussfeier mit Ehrung der Examensbesten und Verabschiedung von Lehrkraft Herbert Marek

Mainkofen. Beschwingt mit Beatles Klängen eröffneten im Jugendstilsaal des Bezirksklinikums Mainkofen Fritz Mühlbauer und Yannik Münster von der städtischen Musikschule Plattling die Abschiedsfeier für den Kurs 28 der Berufsfachschule für Pflege.

Schulleiter Werner Beham begrüßte die 22 Absolventinnen und Absolventen und Ehrengäste, darunter Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Pflegedirektor Gerhard Kellner, den neuen Krankenhausdirektor Uwe Böttcher, Personalchef Gerd Maier sowie Personalratsvorsitzende Karin Baumgarten. Besonders freute Beham sich über die Möglichkeit, auch Eltern und Angehörige der frisch gebackenen Gesundheits- und Krankenpflegekräfte an der Feier teilhaben zu lassen. Per Live-Stream waren diese zugeschaltet.

Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl gratulierte zur bestandenen Prüfung. Er betonte, erst die am Bezirksklinikum Mainkofen arbeitenden Fachkräfte den Wert und die Qualität in der Patientenversorgung sicherstellen können. „Wir wissen um Ihre Bedeutung“, so Pröckl „und freuen uns, dass 13 von Ihnen dem Bezirksklinikum Mainkofen erhalten bleiben.“

Pflegedirektor Gerhard Kellner begrüßte in seiner Ansprache alle Absolventinnen und Absolventen als „Kolleginnen und Kollegen“. Er freute sich über die geschaffene Ausgangsbasis für ein chancenreiches Berufsleben und zeigte Möglichkeiten für ein breites Spektrum der persönlichen wie beruflichen Weiterbildung auf. Besonderer Dank ging an alle, an der Ausbildung Beteiligten, wie Dozenten, Stationsleitungen, Praxisanleitung sowie externe Kooperationspartner. Durch ihren engagierten Einsatz wird Ausbildung erst möglich gemacht.

Als „Premiere“ hob Uwe Böttcher, Krankenhausdirektor des Bezirksklinikums Mainkofen, den Anlass hervor. „Für Sie waren es drei Jahre, für mich sind es drei Wochen“, so Böttcher. Er dankte den frisch Examinierten für ihre Bereitschaft, einen verantwortungsvollen, sozialen Beruf ergriffen zu haben. Eineinhalb Jahre Pandemieerfahrung sei ein wertvolles Rüstzeug für die Zukunft, in der sich der Pflegeberuf weiter emanzipieren werde. 

(v. l.): Andreas Pauli und Jana Piller werden von Werner Beham mit einer Medaille geehrt

Mit einem Zitat von Stanislaw Jerczy Lec eröffnete Schulleiter Werner Beham den wichtigsten Teil der Veranstaltung: die Zeugnisübergabe. Er appellierte an die neuen Pflegefachkräfte, dem Dienst am Menschen ein Leben lang treu zu bleiben.  Der Schlüssel für ein erfolgreiches Berufsleben sei es, auch auf sich selbst zu schauen, inne zu halten, Erholungsphasen zu nutzen, um aus dieser Kraft „mit seinem Tun die Seele des anderen zu berühren“.

Für ihre besonderen Leistungen mit der Abschlussnote 1,33 zeichnete Werner Beham zusammen mit Kursleiter Gerhard Artinger die Abschlussbesten Jana Piller und Andreas Pauli aus. Beide erhielten neben den hervorragenden Zeugnissen eine Sammler-Medaille in Silber. Klassensprecherin Jana Piller bedankte sich bei den anwesenden Gästen mit einer Gesangseinlage. Sie dankte besonders dem Kursleiter Gerhard Artinger sowie den Praxisanleiterinnen mit Präsenten und ließ die vergangenen drei Jahre als Diashow Revue passieren.

Das restliche Geld aus der Gemeinschaftskasse wurde an den Verein „Bunter Kreis Deggendorf“ gespendet. Stellvertretend für den Verein nahm Nicole Hermann den „Scheck“ entgegen.

Klassensprecherinnen Jana Piller (li.) und Lisa-Marie Stiglmeier (re.) überreichen eine Spende für den Verein „Bunter Kreis Deggendorf“ an Nicole Herrmann, Pflegepädagogin (Mitte)

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete Werner Beham sich von Herbert Marek, M.sc., der dem Lehrerkollegium 10 Jahre angehörte. Lachend, weil er sich mit ihm über die neue Karrierechance freut, weinend, weil er mit ihm einen geschätzten und engagierten Kollegen verliert. Herbert Marek wird künftig als stellvertretender Schulleiter in eine andere Klinik wechseln. Für die künftigen Aufgaben wünschte ihm Beham viel Glück und Erfolg.

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