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Genossen, lasst Deutschland bezahlen!

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Nach den Vorstellungen einiger Politiker sollte Deutschland für alle Haushaltsdefizite in der europäischen Währungsunion bürgen. Geht das denn? Ein Bürge erfüllt nur seinen Zweck, wenn er finanziell solide ausgestattet ist. Singen hier die Politiker von SPD, Grünen und noch weiter Links etwa das hohe Lied auf den soliden Staatshaushalt? Angesichts einer Rekordneuverschuldung in Baden-Württemberg und vier verfassungswidrigen Haushalten in Folge in Nord-Rhein-Westfalen kommen da Zweifel. Bündnis SPD/Die Grünen glaubt wohl an die Existenz eines finanzpolitisches Perpetuum Mobiles, frei nach dem Motto: lass der eigenen Verschuldung freien Lauf, um als Bürge Europa dienen zu können. Dass Geld nicht auf der Wies’n wächst wissen nicht nur Liedertexte zu berichten. Nach einem Jahrhundert der praktischen Erfahrung mit Sozialismus und Kommunismus wissen dies auch die Ideologen der linkspolitischen Szene. Ihre Antwort auf das Problem ist stets die gleiche. Das Geld muss man denjenigen wegnehmen, die welches haben. Neu ist, dass sich jetzt auch die arbeitende, steuerzahlende Bevölkerung dafür rechtfertigen muss, etwas gelernt zu haben mit dem sich Geld verdienen lässt. Die Parteitagsbeschlüsse von SPD und Grünen strecken die Hände aus nach den Einkommen der Reichen, also den abhängig beschäftigten Steuerzahlern mit qualifiziertem Beruf. Die Last auf den Schultern dieser Familien wird noch größer werden, als Finanzier des deutschen Staatshaushaltes, als Finanzier des deutschen Sozialsystems, als Finanzier leistungsunabhängiger Grundgehälter und als Finanzier der Bürgschaft für alle maroden Staatshaushalte in der Eurozone. Kann es einer verdenken, wenn der Albtraum ein Plakat wie dieses hervorbringt?

Hinweis:

Alle Grafiken sind vom Bürgerbriefschreiben selbst erstellt und die Weiterverbreitung ist ausdrücklich erwünscht.

Wenn jemand Plakate drucken will soll er sich an post@klartext.LA wenden, dann erstellt der Verfasser passende Druckvorlagen.