Home Allgemein GEMEINDE BRUCKBERG DARF SICH FREUEN — 880.000 Euro Bundeszuschuß für Breitbandausbau

GEMEINDE BRUCKBERG DARF SICH FREUEN — 880.000 Euro Bundeszuschuß für Breitbandausbau

Die Gemeinde Bruckberg darf sich über rund 880 000 Euro Bundeszuschuss für den Breitbandausbau freuen.

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner hat am Mittwoch in seinem Bürgerbüro in Landshut stellvertretend für Bundesminister Alexander Dobrindt den Förderbescheid an Bürgermeister Willi Hutzenthaler überreicht. Damit soll die Gemeinde komplett mit Glasfaser erschlossen werden.

„Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg“, hielt Oßner fest, der Mitglied im dafür zuständigen Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist. Der Bund biete allen Kommunen und Landkreisen an, dieses Angebot zu nutzen, damit es bis zum Jahr 2018 keine weißen Flecken mehr in der Region Landshut und darüber hinaus gibt. Dafür stehen insgesamt über vier Milliarden Euro bundesweit zur Verfügung. Oßner lobte das Engagement von Bürgermeister Hutzenthaler und der Gemeinderäte im Rahmen des Förderprogramms: „Ihr Vorgehen in Sachen schnelles Internet ist vorbildlich.“ Erfolgreicher Abschluss des Breitbandausbaus in Bruckberg „Ich freue mich sehr über diesen Zuschuss. Die Förderung des Bundes ist eine gute und vor allem sinnvolle Sache“, sagte Hutzenthaler. Mit dem Geld werde die Gemeinde die restlichen Ortsteile, die noch nicht mit dem schnellen Internet versorgtsind, ebenfalls anschließen. „Wir wollen, dass möglichst alle Menschen und Unternehmen in unserer Heimat von den Chancen des digitalen Wandels profitieren können“, betonte Oßner. Voraussetzung dafür sei eine flächendeckende und hochleistungsfähige digitale Infrastruktur. Bis Ende 2018 sollten alle Haushalte in Deutschland mit schnellem Internet ausgestattet sein, das Downloadraten von mindestens 50 Mbit/s garantiert.

Der Infrastrukturpolitiker Oßner weiß aber auch, dass der Breitbandausbau dort ins Stocken gerät, wo die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist. Dies ist insbesondere in ländlichen und dünn besiedelten Regionen der Fall. „Hier greifen sowohl der Bund als auch der Freistaat Bayern mit Fördermaßnahmen ein, um diese Lücke zu schließen.“ Kommunen in der Region sollten die Chance nutzen Das Breitbandförderprogramm des Bundes ist im November 2015 an den Start gegangen und erfährt seither einen großen Zuspruch bei den Kommunen. Bei den Ausbaubescheiden beträgt der Fördersatz 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit dem Förderprogramm in Bayern kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Mittlerweile ist bereits der vierte Förderaufruf für die Ausbauprojekte erfolgt. „Ich ermutige alle Kommunen in der Region, sich weiterhin an dem Förderprogramm des Bundes zu beteiligen“, sagt Oßner. „Diese Chance für die Weiterentwicklung des Kommunikationsnetzes unter sehr einfachen Voraussetzungen sollte sich keiner entgehen lassen.

Hier geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat – damit kann der ländlichen Raum als Lebensmittelpunkt und Wirtschaftsstandort gegenüber den urbanen Zentren im Wettbewerb bestehen.

Bildtext:

Infrastrukturpolitiker Florian Oßner MdB (rechts) übergibt den Förderbescheid des Bundes für den Breitbandausbau in Bruckberg an Bürgermeister Willi Hutzenthaler.