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GELD ALLEIN, MACHT KEINEN CHAMPION — ALEXANDER PUTZ grandioser Gewinner der OB-Stichwahl in Landshut — Politischer Paradigmenwechsel möglich

Geld allein, macht keinen Champion – Alexander Putz grandioser Gewinner der OB-Stichwahl in Landshut – Politischer Paradigmenwechsel möglich

 

Viele Bürger der niederbayerischen Bezirkshauptstad Landshut rieben sich am Wahlsonntag verblüfft die Augen, über das grandiose und vielfach nicht erwartete Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl. 63% für Putz und dementsprechend 37% für Helmut Radlmeier.

 

Noch in den letzten Tagen des Wahlkampfes, wurde um jede Stimme gekämpft. Die Zeitungen Landshuts waren voll von Reklame für die zwei Kandidaten. Besonders Helmut Radlmeier war noch einmal besonders in den Print-Medien vertreten. Gerade sein Wahlkampf muss eine Menge Geld verschlungen haben. Die CSU-Stadtrats-Fraktionsmitglieder waren aufgefordert, ihr bestes an seinen Infostandplätzen zu geben. Dieser Aufforderung sind scheinbar nicht alle Mitglieder der Fraktion nachgekommen, so dass man einen Tag nach der Wahl, auf den Straßen Landshuts hören konnte, welches unentschuldbare Versagen hier vorliege. Ob das eine wichtige Rolle spielte, wird sicher in der Wahlanalyse der Landshut CSU in den folgenden Tagen und Wochen abgeklärt werden. Ob Konsequenzen von Radlmeier erwartet werden, wird man sehen. Der Druck, vor allem von der jungen Generation der CSU, wird sicher groß sein. Ein sehr bekannter Medienvertreter aus der Stadt Landshut, vertrat die Ansicht, dass diese Wahl auch eine Abwahl der CSU und das Ergebnis aus einer fünfjährig entwickelten Ausgrenzungspolitik von Wolfgang Götzer und Helmut Radlmeier sei. Es gab Bestrebungen, dass Gabi Goderbauer die Kandidatin der CSU sein sollte, Radlmeier hatte dieses Ansinnen aber kategorisch abgelehnt. Seine fatale Wahlniederlage war die Quittung dafür.

Der große Sieger dieser OB-Wahl Alexander Putz, hatte diese Sorgen nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister von Landshut sicher nicht. Ein meist kontrollierter Mensch, hatte Tränen in den Augen, als er vom Rathaus zur Feier in der Tiger Lilly, durch ein Spalier von begeisterten Landshuter Wählern und Bürgern schritt. Alle wollten ihn drücken und feiern. Ein Novum in der Geschichte der Landshuter OB-Wahlen, ein Mitglied der FDP zieht ins Landshuter Rathaus ein.

Der gebürtige Österreicher, zwar selbst schon 34 Jahre in Landshut zu Hause, und wie er es bezeichnete, lediglich nur seine Wohn- und Schlafstätte in Bruckberg angesiedelt ist, bedankte sich viele Male bei seinen Mitstreitern. Besonders natürlich bei FDP-Stadtrat Norbert Hoffmann und Bernd Einmeier, seinen engsten Freunden. Die „Tiger Lilly“ war zum Bersten voll von Landshuter Bürgern, jeder politischer Couleur. Die einzelnen Diskussionsgruppen in der Gaststätte diskutierten weiter an diesem Abend, wie es nun in Landshut weitergeht. Wie werden sich die einzelnen Fraktionen im Stadtrat dem neuen Oberbürgermeister gegenüber verhalten? Wie wird sich die Administration der Stadt verhalten? Putz hat, darauf angesprochen, damit keine Probleme. Durch seine Tätigkeit als Bauingenieur und Unternehmer mit bald zwanzig Mitarbeitern, hat er die notwendige Erfahrung und ist dieser Sache sicher gewachsen. Mit seiner ausgleichenden Wesensart und „Unaufgeregtheit“ und seinen fachlichen Kompetenzen,  meisterte er bereits viele Probleme in Zusammenarbeit mit für ihn arbeitenden Unternehmern.

Viele Leute in der „Tigerlilly“ waren sich einig, dass Putz der richtige Oberbürgermeister sei, mit Charisma, Intellekt und Kompetenz auch in kommunalpolitischen Fragen. Den Vorwurf von einigen Mitbürgern, er könne die Aufgaben eines Oberbürgermeisters nicht beherrschen, möchte Putz ganz schnell entkräftigen und sie eines Besseren belehren. Eine Frage aus dem Publikum, ob ihn eigentlich gar nichts aufrege, entgegnete er mit dem Hinweis auf die Ungerechtigkeit weniger ihn betreffend, sondern die die andere betrifft, auf die reagiert er sauer.

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Eine große Glückwunschtorte zerteilte Alexander Putz und verteilte sie an seine Mitstreiter, Wähler und Befürworter. Bis lange in die Nacht hinein, gab es intensive Gespräche über die neue Situation der Stadt mit einem neuen Oberbürgermeister.

 

h.j.lodermeier