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Eine besondere Gefahr für Radfahrer?

In der Frageviertelstunde im Verkehrssenat fragte Stadtrat Rudolf Schnur bezüglich dieser Beton-Stahl-Konstruktion nach.
Von Seiten verschiedener Bürger wurde bereits an ihn die Frage herangetragen, was sich die Stadt dabei denkt.
Radfahrer würden eine Berührung mit dem tonnenschweren Klotz – die Pulverturmstraße hat ein starkes Gefälle – wohl nur schwer verletzt überstehen.
Gerade im Winter mit nassen und glatten Fahrbahnen können Radfahrer aber leicht ins Rutschen geraten.
Angesichts der Aussagen im vorletzten Verkehrssenat bezüglich der Leitplanke gegenüber der Wildbachstraße – diese entspreche nicht mehr den Sicherheitsanforderungen – stellt sich die Frage, wieso dann so ein „ungepolsteter” Koloss dort stehen darf. Die dahinter liegende Lücke, die dort durch einen Bauzaun gesichert ist, ist nun auch schon seit Jahren suboptimal gesichert.
Baudirektor Anger führte aus, dass die Situation ein Ärgernis ist und aufgrund eines Unfalls die Absturzsicherung defekt ist. Geraume Zeit wurde nun mit der Versicherung gerungen. Dies sei nun beendet, aber die Stützmauer ist baufällig („Ziegelsteine lassen sich mit der Hand lösen“)  und die erstellte Planung der Stadt wurde von der Eigentümergemeinschaft des gelben Hochhauses abgelehnt.
Nun plant die Stadt um und wird 2014 mit dem Bau der neuen Absturzsicherung beginnen.
Herr Anger bot an, den Prallklotz – für Lkw im Winter gedacht – in etwa einem Monat zu entfernen, da dann vom Ende des Winters ausgegangen werden kann und rutschende Lkw nicht mehr wahrscheinlich sind.