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Gastkommentar: Demonstrationen gegen hohe Miete

In Berlin und anderen Städten gab es Demonstrationen gegen hohe Mieten “Mietwahnsinn”. Aber wo sind die Lösungen? Linke träumen da von Enteignungen. Gut, der Staat enteignet 1000 Wohnungen, werden dadurch die Wohnungen mehr oder weniger? Keines von beiden, aus 1000 Wohnungen werden 1000 enteignete Wohnungen. Wie werden die dann verteilt? Ja viel besser, da entscheidet nicht mehr das Geld sondern die Korruption.

Da hat dann einer eine Wohnung, weil der Onkel seiner Frau im der Wohnungsverteilungsbehörde sitzt. Der andere, weil er seit 30 Jahren das richtige Parteibuch hat. Der Obdachlose der im Winter auf der Straße erfroren ist hatte das falsche Parteibuch und ist bei der Wohnungsverteilungsbehörde mit einigen Facebook-Postings negativ aufgefallen.
Den in den Romantismen sozialistischer Ideologien Aufgewachsenen kann man das nur sehr schwer vermitteln. Dies obwohl sie schon seit Jahrzehnten damit Erfahrung gemacht haben. Staberl, der berühmte Kolummnist von der Kronen Zeitung hat dies immer wieder so erklärt:
“Der Kapitalismus ist gut für den Konsumenten, weil so viele geldgierige Kapitalisten versuchen mit billigeren besseren Produkten Marktanteile zu erobern”
Wieso funktioniert dies bei Fernsehern, Computern, Handies und Photovoltaik, aber nicht beim Angebot für Wohnraum? Weil hier der freie Markt durch Lobbyarbeit in der Politik ausgehebelt wurde. Wird das Angebot drastisch verknappt, dann steigen die Preise.

Roland Mösl, Salzburg

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