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Gastkommentar: Das ökofaschistische Syndrom

Menschenkenntnis und Klimawandel

Stellen Sie sich vor, Sie hätten von Naturwissenschaften überhaupt keine Ahnung. Keinen blassen Schimmer, nichts was darüber hinaus geht, dass es Schwerkraft gibt, weil Sie ja offensichtlich nicht einfach so davon schweben. In dieser Situation naturwissenschaftlich kompletter Ahnungslosigkeit und Unkenntnis sollen Sie beurteilen, gibt es einen Klimawandel durch Treibhausgase oder nicht.

Die direkte Beurteilung aller Fakten fällt also vollständig aus, weil diese beruht ja auf Naturwissenschaften, die für Sie etwas völlig fremdartiges und unwissbares sind. Bleibt nur die indirekte Beobachtung über: Wie verhalten sich all die Menschen, die eine Sorge wegen des Klimawandels ausdrücken? Ist das Verhalten der Klimaschützer plausibel, um gegen eine die Zivilisation bedrohende Gefahr anzukämpfen, oder ist es nur eine Show, um ganz andere Ziele zu erreichen?

Klimaschützer vollkommen unglaubwürdig

Die erste Beobachtung, diese Klimaschützer demonstrieren seit 1/4 Jahrhundert auf Klimakonferenzen mit der Forderung “mehr Geld für den Klimaschutz”. Was soll mit dieser Forderung eigentlich bewirkt werden? Wie oft wurde diese Kampagne auf ihre Wirksamkeit überprüft und wegen völliger Wirkungslosigkeit neu gestaltet? Wie oft wurde das Management der Klimaschützer wegen totalen Versagens und absoluter Erfolglosigkeit ausgetauscht? Jeder Fan eines Fußballvereins macht sich offensichtlich viel mehr Sorgen, bringt seine Sorgen viel heftiger zum Ausdruck, wenn sein Verein in der Abstiegszone ist, als diese Klimaschützer ums Klima.

Wie reagieren Klimaschützer auf Vorschläge, Ihr Anliegen besser präsentieren zu können? Große Diskussion, Begeisterungsstürme, mit der neu entworfenen Kampange “Rechenfehler” werden wir es schaffen? Oder vollkommen Ignoranz? Das traditionelle “Mit mehr Geld für den Klimaschutz” haben wir schon immer protestiertDa könnte ja ein jeder daher kommen
Nur mit Ihren Menschenkenntnissen beurteilt kann die völlige Sorglosigkeit der sogenannten “Klimaschützer” zum Klimaschutz nur einen Schluss ergeben: Einen durch Treibhausgase verursachten Klimawandel gibt es nicht.

Elon Musk – der endgültige Beweiß

Wer hat von allen Menschen auf der Welt die beste Chance Donald Trump von einem wirksamen Programm für den Klimaschutz zu überzeugen?
Nur ein Selfmade Milliardär kann mit Donald Trump darüber auf Augenhöhe sprechen.
Am Besten sollte dieser ganz beträchtliche Risiken auf sich genommen haben, um den Klimaschutz voran zu bringen
Am Besten sollte dieser sein Vermögen mit Aktionen im Sinne des Klimaschutz gemacht haben.
Es sind mir weltweit 2 Personen bekannt, wo diese Voraussetzungen zutreffen: Wang Chuanfu, Gründer von BYD und Elon Musk – Gründer von Tesla Motors. Einer dieser 2 Personen ist im Beraterteam von Donald Trump.

Kann es einen größeren Triumph für eine Gruppe geben, als wenn der Top-Lobbyist des eigenen Lagers in das Beraterteam des feindlichen Lagers eingeladen wird? Die Reaktion der Klimaschützer darauf liefert den endgültigen Beweiß: einen durch Treibhausgase verursachten Klimawandel gibt es nicht. Die sogenannten “Klimaschützer” feiern nicht den großen Erfolg “Unser bester Mann im Beraterteam des Feindes”. Nein! Ganz im Gegenteil, die fordern Elon Musk auf seine Stellung im Beraterteam wegzuwerfen.

Die sogenannten “Klimaschützer” sind Klimawandelleugner

Das zu begreifen ist von größter Wichtigkeit, um sich wirklich mit dem Thema beschäftigen zu können. Nur so ist es möglich den Ökofaschismus zurück zu drängen, damit endlich wirksame und vor allem auch mehrheitsfähige Maßnahmen ergriffen werden können. Niemand, außer den Ökofaschisten hat etwas gegen:

Investitionslawine – Innovationslawine – Wirtschaftsboom

Der Erhalt von Feindbildern hat jederzeit und immer oberste Priorität gegenüber echten und wirksamen Maßnahmen. Ökofaschismus demaskiert.

Es gibt Logik, es gibt Physik, es gibt Daten und das Gegenteil davon ist Ökofaschismus. Als ich im Herbst 1991 mit dem Projekt GEMINI bewohnbares Sonnenkraftwerk begann, bekam ich zum Studium Recknagel und Sprenger Taschenbuch für Heizung und Klimatechnik. Der hatte damals nur so 1600 Seiten, inzwischen auf über 2000 Seiten angewachsen.

Dieses Buch ist eine geballte Ladung an Logik, Physik und Daten und führte in meiner Auswertung 1992 zum Energiemodell 2040 in meinem ersten Buch “Aufstieg zum Solarzeitalter”.

Kernaussage: Bei einem Umstieg auf 100% erneuerbare Energie wird der Strombedarf in Deutschland von 500 TWh auf 1200 TWh steigen, weil fast alle direkten thermischen Energieverbraucher auf Strom umgestellt werden.
Die Märchen des Ökofaschismus

Der Strombedarf wird sinken. Wieso? Kein Ökofaschist war jemals in der Lage mir darauf eine Antwort zu geben. Es wurden munter Pseudopläne für 100% erneuerbare Energie veröffentlicht, die an eine Neuausarbeitung des Morgenthauplans erinnerten.

2013 untersuchte ich meine Aussagen von 1992 aufs neue und pflegte in die Berechnungen all die neuen Erkenntnisse über Speichertechnik ein. Strombedarf 1200 TWh, Stromerzeugung 1500 TWh, weil 300 TWh Verluste im Sommer/Winterausgleich. Wann würde einmal eine Studie kommen, die auf ähnliche Zahlen kommt?

Das Wunder nach 24 Jahren

Am 20. Juni 2016 geschah schließlich das Wunder, ich selbst wurde leider erst durch ein Leseremail am 28. November darauf aufmerksam:

Sektorkopplung durch die Energiewende
Anforderungen an den Ausbau erneuerbarer Energien zum Erreichen
der Pariser Klimaschutzziele unter Berücksichtigung der Sektorkopplung
Autor Prof. Dr.-Ing. habil. Volker Quaschning

Kernaussagen: Bei einem Umstieg auf 100% erneuerbare Energie wird der Strombedarf in Deutschland von 600 TWh auf 1300 TWh steigen, weil fast alle direkten thermischen Energieverbraucher auf Strom umgestellt werden. Der Umstieg auf erneuerbare Energie sollte etwas beschleunigt werden, damit er 2040 und nicht erst 2150 abgeschlossen ist.

Untersuchung der Reaktion in der Szene

Ich befragte daraufhin einen profunden Kenner der Szene über die Reaktion auf diese Studie, großer Schock weil große Ähnlichkeiten zu den Anfangszeiten des GEMINI Projekts. So 1992 diskutierte ich mit einem Grünen über das GEMINI Projekt. Seine Reaktion:

“Ich hasse das GEMINI Projekt, weil wenn jemand mit dem Strom von seinem Hausdach sein Auto aufladen kann, habe ich ja keine Argumente mehr das Autofahren zu verbieten”.

Im Buch “Aufstieg zum Solarzeitalter” gab es die Tankspur für Elektroautos. In der Prof. Quaschning Studie gibt es Oberleitungen für LKWs auf für den Güterverkehr wichtigen Fernstraßen. Sinngemäß die Reaktion aus der Szene:

“Wenn der LKW mit Ökostrom fährt, haben wir ja keine Argumente mehr den LKW zu bekämpfen”.

Der Erhalt von Feindbildern hat jederzeit und immer oberste Priorität

In der öko-faschistischen Szene hört man auch immer wieder Hasstriaden auf den Kapitalismus. Der ist böse und gierig und zerstört die Welt. Wie reagiert man aber in der öko-faschistischen Szene auf die Forderung nach einer Steuerreform, um den Kapitalismus durch ein neues Steuersystem zum Wohle der Menschheit zu leiten? Die Reaktion kann man in einem Satz zusammen fassen:

Der Erhalt von Feindbildern hat jederzeit und immer oberste Priorität

Hoffnung auf neue politische Kräfte

Echter Klimaschutz bedeutet Investitionslawine – Innovationslawine – Wirtschaftsboom. Der Ökofaschismus hingegen muss als Typ 2 Klimawandelleugner eingestuft werden, weil er den Klimawandel nur als Vehikel zur Umsetzung seiner Diktatur benutzen möchte, wirksame Maßnahmen aber strikt ablehnt.

Die Aufklärungsarbeit für die neuen politischen Kräfte über echten Klimaschutz im Sinne von Investitionslawine – Innovationslawine – Wirtschaftsboom vs Ökofaschismus hat derzeit für die PEGE oberste Priorität.

Roland Mösl + Redaktionsteam

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