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Fußgängerzone Balsgäßchen? Spiegelgasse dicht!

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Neue Variante in Sachen Spiegelgasse, also Umbau im Zuge der Sanierung des ehemaligen Sozialamtes zum zukünftigen Sitz der Lebenshilfe, Verengung der Fahrbahn und Durchsetzung des seit zehn Jahren bestehenden Durchfahrtsverbots von der Neustadt zur Altstadt (wir berichteten). Die Fraktion der Grünen im Landshuter Stadtrat hat nun einen Antrag gestellt, wonach das Balsgäßchen zur Fußgängerzone umgestaltet werden soll. Damit wäre die Durchfahrt Spiegelgasse – Balsgäßchen – Nahensteig – Dreifaltigkeitsplatz de facto dicht.

Zur Begründung führen die Grünen an, mit der Maßnahme die Lebensqualität der Anwohner des Balsgäßchens verbessern zu wollen. Die Ein- und Durchfahrt solle hier an der Abzweigung von der Spiegelgasse lediglich Sondererlaubnisinhabern, Einsatzfahrzeugen und Kraftfahrzeugen, die den Tunnel nicht benutzen dürften, vorbehalten sein. Die schmale Gasse werde schon heute als Schleichweg und Abkürzung, nicht nur von Ortsfremden, genutzt. Jüngst von Baudirektor Johannes Doll veröffentlichte Zahlen haben ergeben, dass täglich rund 2.350 Fahrzeuge verbotswidrig die Straßen benützten. Die Gesamtbelastung betrage laut Doll 7.000 Autos pro Tag. Damit zähle die Spiegelgasse zu den “wesentlich belasteten Ortsstraßen” in Landshut.

Neben der angestrebten erhöhten Lebensqualität für die Anwohner, würde die Umgestaltung des Balsgäßchens zur Fußgängerzone die Aufenthaltsqualität sowie die Verkehrssicherheit des gesamten Areals erhöhen. In dem Antrag wird darüber hinaus auf die “extrem kostengünstige” Errichtung einer Fußgängerzone an dieser Stelle hingewiesen.

Der Stadtrat entscheidet in seiner Plenums-Sitzung im Dezember.

Text/Foto: Rüdiger Abel