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FÜR EINEN BESSEREN SCHLAF – Qualität des Interdisziplinären Schlaflabors im Klinikum Landshut erneut bestätigt

Bildtext: Das Team des Schlaflabors freut sich über die erneute Akkreditierung durch die DGSM (von links):
Fachärztin Elena Riu-Torrente, Medizinische Fachangestellte Tatjana Preuß, Medizinische Fachangestellte Monika Bayer, Oberarzt Dr. Reinhard Zimmermann, Leiter des Schlaflabors, Medizinisch-technische Assistentin und technische Leiterin Petra Dawid und  Medizinisch-technische Assistentin Johanna Schramm.    

 

Für einen besseren Schlaf

Qualität des Interdisziplinären Schlaflabors im Klinikumerneut bestätigt

 

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) hat das Interdisziplinäre Schlaflabor des Klinikums wieder akkreditiert. Die DGSM bestätigt damit, dass die Einrichtung hohe Qualitätsanforderungen erfüllt.

Das Interdisziplinäre Schlaflabor am Klinikum Landshut hat erfolgreich an der Qualitätssicherung zur Prozessqualität der DSGM teilgenommen. Damit erfolgt eine erneute Akkreditierung bis Ende 2020. Zur Qualitätssicherung werden neben Strukturvorgaben auch die Prozess- und Ergebnisqualität geprüft. So erfolgt beispielsweise eine Begutachtung von Behandlungsunterlagen mehrerer Patienten und Arztbriefe durch unabhängige Experten. Auch die Auswertungen der Schlaf-Überwachungen werden auf die Vorgaben hin überprüft. Neben dem Leiter des Labors, der Somnologe der DGSM oder Schlafmediziner sein muss, hat auch das übrige Personal besondere Qualifikationen in der Schlafmedizin nachzuweisen. Der Kriterienkatalog befasst sich auch mit der apparativen Ausstattung der Messplätze und den Ableitungsräumen. Vor jeder Akkreditierung wird zudem eine Begutachtung durchgeführt.

„Es freut mich außerordentlich, dass das Schlaflabor zum vierten Mal in Folge von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin reakkreditiert wurde. Dies spricht für die qualitativ sehr gute Arbeit der Mitarbeiter. Wir haben Platz 25 von 154 teilnehmenden Laboren erreicht“, so Dr. Reinhard Zimmermann, Leiter des Interdisziplinären Schlaflabors. „Mein Dank gilt meinem gesamten Team für seine fachkompetente und patientenorientierte Arbeit.“

Diagnostik und Behandlung von Schlafstörungen sind interdisziplinäre Aufgaben. Die Aufdeckung und Behandlung einer Schlafstörung (insbesondere der Schlafapnoe) führt bei vielen Erkrankungen zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden und der Prognose. Im Interdisziplinären Schlaflabor des Klinikums Landshut arbeiten Mitarbeiter der Medizinischen Klinik II und der Neurologischen Klinik eng zusammen, da neben den schlafbezogenen Atmungsstörungen auch Schlafstörungen aus dem neurologisch-psychiatrischen Fachgebiet diagnostiziert und therapiert werden. Das Labor verfügt über acht Messplätze für eine umfassende Untersuchung des Schlafs eines Patienten. So können unter anderem Hirnströme, Herzrhythmus, Atemanstrengung, Sauerstoffsättigung des Blutes, Bewegungen, Muskelspannung und Schnarchgeräusche aufgezeichnet werden. Der Patient wird zusätzlich noch durch eine Audio- und Videometrieanlage überwacht. Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sind während der gesamten nächtlichen Betriebszeit des Schlaflabors zur Überwachung der Patienten anwesend.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin ist ein Zusammenschluss von Pneumologen, Neurologen, Psychiatern, HNO-Ärzten, Pädiatern, Physiologen, Psychologen, Biologen und weiteren Naturwissenschaftlern. Dr. Reinhard Zimmermann ist ebenfalls, wie seine Mitarbeiter, Mitglied der Fachgesellschaft und hat selbst die Zusatzqualifikation Somnologe. Außerdem hat die Medizinisch-technische Assistentin Johanna Schramm den Qualitätsnachweis „Somnologie TA“. Es wird auf eine regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter wert gelegt – so werden jedes Jahr zum Beispiel die Kongresse der Bayerischen GSM und der DGSM besucht. Die Akkreditierung von Schlaflaboren durch die DGSM ist Bestandteil der Sicherung und Verbesserung der Qualität der Patientenversorgung in der Schlafmedizin. Alle zwei Jahre findet eine Reevaluation statt.

 

 

 Foto: Klinikum Landshut