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Für die Marke „Landshut plus“

Radlmeier: Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Landshut hat eine phantastische historische Innenstadt, die „Anziehungspunkt für Städte- und Kulturtouristen, Tagesausflügler und Kern unserer Einkaufs- und Erlebnisstadt ist“, sagte OB-Kandidat Helmut Radlmeier bei einem „Stadtgespräch“ im Gasthaus Augustiner. Es gelte, die Attraktivität und überregionale Bekanntheit Landshuts weiter zu erhöhen und die Stadt im Wettbewerb der Städte und Regionen zu einer Marke „Landshut plus“ aufzubauen: Auf diesen plakativen Nenner brachte Radlmeier dieses Ziel bei der Versammlung, die Anton Schöllhorn-Gaar moderierte, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Landshut-Mitte.

Er wolle als OB alle an einen runden Tisch holen, die Ideen und Interesse an einer Stärkung der Attraktivität der Innenstadt haben, betonte er. Wie Landshut auf Gäste wirke, das sei erneut am letzten Wochenende beim „Ratsherren-Cup“ deutlich geworden, einer Freizeit-Sportveranstaltung, zu der Kommunalpolitiker und Verwaltungsmitarbeiter aus etlichen Städten, darunter Hamburg und Berlin, gekommen seien: „Die Gäste waren rundweg begeistert von unserer Stadt“, schilderte Radlmeier.

Um Landshut als liebens- und lebenswerte Stadt für seine Bürger zu erhalten, ist es nach den Worten Radlmeier notwendig, so schnell wie möglich bezahlbaren Wohnraum zu schaffen: Es müsse Druck aus dem Wohnungs- und Baulandmarkt genommen werden. Bis 2020 seien rund 3000 neue Wohnungen notwendig, lauteten seriöse Schätzungen.

Das sei eine große Aufgabe, die er mit der Bündelung aller Kräfte anpacken wolle, sagte Radlmeier: „Wir müssen für diesen Kraftakt das Potential vieler Partner nutzen – von den Wohnungsbau-Genossenschaften bis zu privaten Investoren.“. Es gelte, jede Chance zu ergreifen, die sich durch neue Rahmenbedingungen von Seiten des Bundes und des Freistaats ergeben.

Eine klare Absage erteilte er der Forderung nach Gründung einer städtischen Wohnungsbau-Gesellschaft: Das würde Millionen kosten, bevor überhaupt eine neue Wohnung gebaut wäre; im Stadtrat sei dieser Plan aus guten Gründen von der Mehrheit abgelehnt worden, betonte Radlmeier. Er sprach sich dagegen dafür aus, dass die Kommune Flächen, zum Beispiel im Osten des Stadtgebiets, umgehend für den sozialen Wohnungsbau sichert.