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Freiwillige Feuerwehr Landshut erhält neues Einsatzfahrzeug

Gruppenbild: von links: Stadtbrandinspektor Martin Dax, Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stephan Marbach – Zugführer Löschzug Achdorf, Verwaltungsbeirat Rudi Schnur, Bernhard Schmid – stellv. Zugführer Löschzug Achdorf, Pfarrer Alexander Blei.

11. September 2016

Löschgruppenfahrzeug LF 20 offiziell beim Löschzug Achdorf in Dienst gestellt

Verwaltungsbeirat Rudi Schnur hat am Samstagabend stellvertretend für den verhinderten Landshuter Oberbürgermeister Hans Rampf offiziell den Schlüssel für das neue große Löschgruppenfahrzeug (LF 20) des Löschzuges Achdorf an die Führungskräfte der Landshuter Feuerwehr um Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Stadtbrandinspektor Martin Dax übergeben. Die beiden Kommandanten gaben den Schlüssel dann gleich an die beiden Achdorfer Zugführer Stephan Marbach und Bernhard Schmid weiter, wo das Fahrzeug bereits seit Juni 2016 im aktiven Dienst steht.

Im Rahmen eines Festgottesdienstes in St. Margaret und einer anschließenden kleinen Feierstunde in der Achdorfer Wache, zu der auch zahlreiche Mitglieder des Landshuter Stadtrates und Ehrengäste erschienen, erhielt das neue Fahrzeug zudem von Pfarrer Alexander Blei den kirchlichen Segen. Pfarrer Blei wünschte den Einsatzkräften eine stets unfallfreie Fahrt und dass sie immer wohlbehalten und gesund von den teils schwierigen und nicht ungefährlichen Einsätzen zurückkehren. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Spielmannszug der Landshuter Feuerwehr.

Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Achdorfs Zugführer Stephan Marbach dankten den Vertretern der Stadt sowie den Mitarbeitern des Geschäftszimmers der Landshuter Feuerwehr für die Bereitstellung der Mittel und die Unterstützung bei der Ausschreibung sowie bei der Beschaffung und beim Beladen des neuen Fahrzeuges.

Das neue Fahrzeug ist mit seinen 15 Tonnen ein feuerwehrtechnischer Alleskönner. Das Fahrzeug ist mit seinen 2000 Litern Wasser und 200 Litern Schaum sowie diversen Schlauch- und Löschgeräten sowohl für die Brandbekämpfung als auch mit diversen Geräten und Werkzeugen auch für die technische Hilfeleistung geeignet. Es verfügt unter anderem über eine Schleifkorbtrage, einen Rettungsrucksack, zwei Hebekissen, einen Sprungretter, zwei Kettensägen, eine Rettungssäge, einen explosionsgeschützten elektrisch betriebenen Überdrucklüfter, einen Greifzug, einen Kombispreizer sowie einen pneumatischen LED/Halogen-Lichtmast. Hinzu kommen eine Wärmebildkamera, vier Atemschutzgeräte, Chemikalienschutzanzüge, eine große Schmutzwasserpumpe und eine Tauchpumpe. Mit fast 300 PS und einem allradbetriebenen Geländefahrwerk kann sich das Fahrzeug auch problemlos im unwegsamen Gelände bewegen. Die im Fahrzeugheck verbaute Pumpe bringt eine Leistung von 2000 Litern pro Minute.

DSC_0687Pfarrer Alexander Blei bei der Segnung des neuen Löschgruppenfahrzeuges
DSC_0672Schlüsselübergabe von Verwaltungsbeirat Rudi Schnur an Stadtbrandrat Gerhard Nemela und Zugführer Stephan Marbach