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FREISTELLUNGS- UND ENTGELTFORTZAHLUNGSANSPRÜCHE AB 1. APRIL — MdL Hözl informiert BRK-Geschäftsführer über Verbesserungen bei der Helferfreistellung

Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsansprüche ab 1. April erweitert

Landtagsabgeordneter Florian Hölzl informiert BRK-Geschäftsführer über Verbesserungen bei der Helferfreistellung

 

Landshut – Bei einem Meinungsaustausch mit BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Hofreuter hat der Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Florian Hölzl (CSU) über die kürzlich im Landtag beschlossene Erweiterung der Helferfreistellung informiert: „Zum 1. April 2017 tritt die Änderung des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes in Kraft. Mit dieser Gesetzesnovellierung wird eine Lücke im bisherigen System geschlossen. Künftig können ehrenamtliche Einsatzkräfte freiwilliger Hilfsorganisationen, wie etwa diejenigen des Roten Kreuzes, unabhängig davon, ob es sich um eine Katastrophe oder um einen Massenanfall von Verletzten handelt, im Einsatzfall von ihrer Arbeit freigestellt werden“, so Hölzl. Voraussetzung ist, dass die ehrenamtlichen Unterstützungskräfte der freiwilligen Hilfsorganisationen als Mitglieder sogenannter Schnell-Einsatz-Gruppen über eine Integrierte Leitstelle alarmiert und bei einem Schadensereignis um Hilfe gebeten werden. Diese Ansprüche seien nach Aussagen des 31-jährigen Hölzl für die Helfer wichtig, da sie ihren Arbeitsplatz für ihren Dienst verlassen dürfen, ohne Nachteile für das Arbeitsverhältnis befürchten zu müssen. „Damit werden sie im Einsatzfall den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren gleichgestellt“, so der Landtagsabgeordnete weiter. „Besonders freue ich mich darüber, dass künftig auch volljährige Schüler und Studenten bei Einsätzen zur Katastrophenabwehr einen gesetzlichen Freistellungsanspruch vom Unterricht oder der Ausbildung haben, denn das ist für die Nachwuchsgewinnung ein ganz wichtiger Aspekt”, so Hölzl. BRK-Kreisgeschäftsführer Hofreuter begrüßte die mit der Erweiterung der Helferfreistellung verbundene Stärkung des Ehrenamts.

 

Im weiteren Verlauf des Gesprächs informierte Hofreuter den Abgeordneten über die Tätigkeitsbereiche des BRK-Kreisverbandes Landshut. So betreibe dieser am Hofberg und in Velden zwei Seniorenwohnheime mit in Summe rund 270 Plätzen. An neun Standorten in der Region gebe es Sozialstationen, die ungefähr 350 Patienten unterschiedlicher Pflegegrade betreuen. Auch im Bereich des betreuten Fahrdienstes für geplante Krankentransporte und in der Tagespflege sei der BRK-Kreisverband aktiv. „Darüber hinaus liefern die Küchen unserer Seniorenheime am Hofberg und in Velden täglich 370 frisch zubereitete Essen an Senioren in der Region aus“, so der BRK-Kreisgeschäftsführer. Neben den rund 600 Angestellten engagieren sich ca. 850 ehrenamtlich aktive Helferinnen und Helfer in den Gemeinschaften des Jugendrotkreuzes, der Wasserwacht und in den Bereitschaften mit deren Arbeitsgruppen.

 

BU Foto: Landtagsabgeordneter Florian Hölzl (l.) im Gespräch mit BRK-Kreisgeschäftsführer Martin Hofreuter