Home Allgemein FREIE WÄHLER zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober

FREIE WÄHLER zum Internationalen Tag der älteren Menschen am 1. Oktober

Bauer: Altersarmut jetzt entgegenwirken!

München. Die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordtief, doch Löhne und soziale Absicherung bleiben weiterhin gesellschaftliche Kernthemen, über die dringend breit diskutiert werden muss – mit dem Ziel, deutliche Verbesserungen gerade für Senioren zu erreichen. „Wie sollen beispielsweise Arbeitnehmer in Bayern von prekärer Beschäftigung auf Dauer leben?“, fragt Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer zum heutigen Internationalen Tag der älteren Menschen. Der stellvertretende Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion weiter: „Unsere Gesellschaft wird immer älter – und die Menschen, die den Wohlstand aufgebaut haben, müssen eine gerechte Rente erhalten, die ihre Lebensarbeitsleistung anerkennt. Wir müssen diesen Menschen auch im Alter ein Leben in Würde und finanzieller Absicherung ermöglichen.“ Eine Rentenreform, die diesen Namen verdiene, müsse von der Politik endlich angegangen werden, fordert Bauer.
Konkret setzen die FREIEN WÄHLER dabei auf folgende Bausteine:
Versicherungsfremde Leistungen müssen aus der gesetzlichen Rentenversicherung herausgenommen und von der Allgemeinheit bezahlt werden
Die weitere Absenkung des Rentenniveaus soll sofort ausgesetzt werden
Alle Mütter müssen das gleiche Recht auf einen Rentenanspruch erhalten – unabhängig vom Geburtsdatum ihrer Kinder
Der Anstieg der Beiträge zur Rentenversicherung soll auf maximal 20 Prozent gedeckelt werden
Gabi Schmidt, sozialpolitische Fraktionssprecherin, macht auf die zunehmende Altersarmut bei Frauen aufmerksam: „Es fehlt an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei den Krippenplätzen hinken wir im Bundesvergleich gewaltig hinterher.“ Schließlich, so Schmidt, sei die Erwerbsarbeit die beste Versicherung gegen Altersarmut – auch und gerade für Frauen. Die FREIE WÄHLER-Abgeordnete fordert in diesem Zusammenhang Maßnahmen wie eine gerechte Berücksichtigung von Erziehungs- und Pflegezeiten bei der Rentenberechnung.