Home Allgemein FEUERWEHR UND LANDJUGEND PAINDLKOFEN FEIERN “FRAUENTAG” MIT KRÄUTERWEIHE — Mariä Himmelfahrt wird...

FEUERWEHR UND LANDJUGEND PAINDLKOFEN FEIERN “FRAUENTAG” MIT KRÄUTERWEIHE — Mariä Himmelfahrt wird schon seit 40 Jahren auf besondere Art abgehalten

FEUERWEHR UND LANDJUGEND PAINDLKOFEN FEIERN FRAUENTAG MIT KRÄUTERWEIHE – Mariä Himmelfahrt wird schon seit 40 Jahren (1977) auf besondere Art abgehalten.

Viele Besucher der Hl. Messe waren aus Nah und Fern angereist

Rund 1.700 der gut 2.000 bayerischen Gemeinden begehen diesen katholischen Feiertag „Mariä Himmelfahrt“. In Franken, Schwaben und der Oberpfalz gibt es keine einheitliche Regelung. Manche müssen dort arbeiten, anderswo bleiben die Geschäfte geschlossen. So erlebte Bayern auch heuer wieder diesen geteilten Feiertag.

In dem kleinen Dorf Paindlkofen; Gemeinde Bayerbach bei Ergoldsbach, mit 180 Einwohnern, begeht man diesen Tag schon seit 1977 mit einem besonderen Fest. Auf einer Waldwiese (Winklmoos) wird ein Altar aufgebaut, geschmückt mit Blumen aus den Gärten der umliegenden Gehöfte. Zuständig dafür sind der Kirchenpfleger Alois Luginger und der Mesner Josef Mühlbauer. Eine Feldmesse wird dort seit fünf Jahren von Monsignore und Dekan Walter Wenninger aus München zelebriert, als Vertreter des zuständigen Pfarrherren.

 

Der Chor „Freunde der Musik“ unter Leitung von Alfons Kreitmaier umrahmt mit „gospelähnlichen“ Liedern die Messe. Die vom Herrn Bischöflichen Geistlichen Rat vorgetragenen Gebete während der Liturgie werden vom sehr zahlreich anwesenden Volk andächtig erwidert.

 

Zudem wird an diesem Tag die Kräuterbüschel-Weihe durchgeführt.

Viele, meist von Frauen mit Kindern, bringen ihre selbst gefertigten Büschel zur Weihe. Sie sind für einen geringen Obolus zu erwerben und dienen nach erfolgter Weihe als „Gesundheitsbringer und Gesunderhalter“ in den Familien.

 

Nach der Feier der Hl. Messe, begeben sich Hunderte von christlichen Menschen, in die von der Freiwilligen Feuerwehr und Landjugend aufgestellten Zelte, um sich bei Bier und einem guten Braten zu laben. Natürlich gibt es auch viel zu erzählen, da man sich aus den vielen Feldmessen vorangegangener Jahre schon kennt. Viele der Anwesenden freuen sich heuer schon auf das nächste „Gartenfest“, wie man es auch bezeichnet.

                                                                                                                                                                                                    

-hjl-

Bilder: Lodermeier