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Feuerwache Wolfgangsiedlung – Löschzug 7 eingeweiht

Am Freitagvormittag hat Oberbürgermeister Alexander Putz gemeinsam mit dem Zugführer des Löschzuges 7 – Siedlung, Hermann Ertl, das neue Feuerwehrhaus Wolfgangsiedlung an der Oberndorferstraße offiziell seiner Bestimmung übergeben. Mit dabei war auch Stadtrat und Verwaltungsbeirat der Feuerwehr, Ludwig Schnur, der sich wie sein Vorgänger Rudi Schnur stets vehement für eine zeitnahe Umsetzung des Projekts eingesetzt hat. Ertl bedankte sich im Beisein der Feuerwehr-Spitze, darunter Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax, der Vorstand des Vereins Feuerwehr, Andreas Kei, und der stellvertretende Zugführer Löschzug 7 – Siedlung, Anton Rieder, bei Oberbürgermeister Alexander Putz, dem gesamten Stadtrat sowie der Stadtverwaltung für die Unterstützung. Oberbürgermeister Alexander Putz bezeichnete die über zwei Millionen teure Baumaßnahme als wichtige und notwendige Investition. Er wünschte den Feuerwehrlern, dass sie von all ihren Einsätzen gesund und heil zurückkommen mögen und würdigte sie für ihre hervorragende und höchst professionelle Arbeit, die sie – noch dazu größtenteils ehrenamtlich – Tag für Tag zum Wohle der Gesellschaft leisten. Gerade auch während der Corona-Krise waren und sind die Vertreter der Feuerwehr an der Spitze des Katastrophenschutzes stets zur Stelle, wenn man sie brauche. “Das spüren wir jeden Tag. Dafür sind wir Ihnen sehr zu Dank verpflichtet. Sie sind echte Vorbilder”, sprach Putz der Feuerwehr seine große Anerkennung aus. Im Anschluss an die Grußwörter folgte die kirchliche Segnung durch Pfarrerin Solveig Umbreit von der Auferstehungskirche sowie Pfarrer Wolfgang Hierl von der Pfarrei St. Wolfgang. Im Rahmen der Einweihung wurde darüber hinaus auch ein neues Löschfahrzeug in Betrieb genommen. 
Zur Baumaßnahme:
Der Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses Wolfgangsiedlung an der Oberndorferstraße erfolgte im Mai 2018. Städtebaulich bildet das zum Teil zweigeschossige Gebäude mit Pultdach die Fortführung beziehungsweise den Abschluss der dortigen Bebauung entlang der Oberndorferstraße. Das Gebäude rückt im Norden an die Oberndorferstraße und erstreckt sich längs an der Ostgrenze des Grundstückes in Richtung Bahnlinie. Die Ausfahrten aus der Fahrzeughalle orientieren sich nach Westen. An die für die Ausfahrt notwendigen Verkehrsflächen schließen sich Richtung Westen die Parkplätze für die Feuerwehrleute an. So ergibt sich eine flexible, für die Feuerwehr maximal nutzbare Außenfläche. Im Inneren sind die Räume zweigeschossig und die Fahrzeughalle mit fünf Stellplätzen angeordnet. Ebenerdig, entlang der Oberndorferstraße, neben dem Haupteingang schließt die Einsatzzentrale mit der Verwaltung an. Getrennt durch eine Treppe ins Obergeschoß mit direkter Verbindung zur Fahrzeughalle befinden sich die Lagerräume – gefolgt von den Umkleiden mit Sanitärräumen. Im Obergeschoß sind die Schulungs- und Bereitschaftsräume mit eigenen Sanitärräumen. 
Der Umzug des Löschzuges 7 vom bisherigen Standort (Ulmenstraße) an die Oberndorferstraße erfolgte bereits Mitte April. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 2,55 Millionen Euro; wegen der überwiegenden Eigenplanung durch das Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt konnten die Baunebenkosten um circa 350.000 Euro reduziert werden. Nach Abzug einer finanziellen Förderung (FwZR Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien) von circa 314.000 Euro investiert die Stadt über 2,23 Millionen Euro. Die Projektleitung erfolgte durch das Amt für Gebäudewirtschaft der Stadt, federführend durch Helge Erbshäußer.

Fotos: Stadt Landshut

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