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Fernwärme von der Stromerzeugung entkoppeln?

An den

Stadtrat der

Stadt Landshut

17.09.2014

A N T R A G

Fernwärmeversorgung der Stadtwerke Landshut

Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten einer temporär entkoppelten

Wärme- und Stromerzeugung zu prüfen (Kosten-Nutzen-Analyse).

Ein besonders gelungenes Beispiel einer flexiblen Wärmebereitstellung stellt

das Heizkraftwerk Nürnberg-Sandreuth der N-ERGIE AG dar, das rund 25

Prozent des Wärmebedarfs im Stadtgebiet Nürnbergs als hocheffiziente

Fernwärme liefert. Mit einem 2014 fertiggestellten innovativen Wärmespeicher

können künftig die Prozesse der Wärme- und Stromerzeugung zeitlich

entkoppelt werden. Der neue Zwei-Zonen-Speicher mit 26 Meter Durchmesser,

70 Meter Höhe, einem Fassungsvermögen von rund 33.000 m3 Wasser hat eine

Leistung von 50 MW und verbessert die Einspeisemöglichkeiten erneuerbarer

Energien erheblich: So kann an sonnen- und windreichen Tagen die Leistung

der Anlage gedrosselt werden und die Fernwärmeversorgung über den

Speicher erfolgen. Die Anlage soll jährlich rund 40.000 t CO2 einsparen und

einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz leisten.

gez.

Rudolf Schnur, Fraktionsvorsitzender

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Dr. Max Fendl Maximilian Götzer Wilhelm Hess

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Manfred Hölzlein Anke Humpeneder-Graf Dr. Dagmar Kaindl

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Helmut Radlmeier Gertraud Rössl

gez. gez.

Philipp Wetzstein Ludwig Zellner