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ENTSORGUNG VON BEFALLENEN PFLANZENTEILEN — Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen im Landkreis können in der Grüngutannahmestelle der Reststoffdeponie Spitzlberg und der Kompostanlage in Vilsbiburg entsorgt werden

Entsorgung von befallenen Pflanzenteilen
Entwicklung des Buchsbaumzünslers verlangsamt sich

 

Ab sofort können mit dem Buchsbaumzünsler befallene Pflanzen im Landkreis über die Grüngutcontainer auf den Altstoffsammelstellen, in der Grüngutannahmestelle der Reststoffdeponie Spitzlberg und der Kompostanlage in Vilsbiburg entsorgt werden.
Die bisherige Vorsorgeempfehlung, befallene Pflanzen in Säcken oder in Folien verpackt über den Sperrmüll oder die Müllumladestation in Wörth zu entsorgen, wird aufgehoben.

Der sehr warme Sommer war für die Entwicklung des Buchsbaumzünslers optimal. Er hat sich in kurzer Zeit sehr stark vermehrt. Um eine Ausbreitung  durch die auf den Altstoffsammelstellen aufgestellten Grüngutcontainer, auch beim Transport, nicht noch zu unterstützen, gab es die Empfehlung, befallene Pflanzen in Säcke oder Folien zu verpacken und über den Sperrmüllcontainer oder direkt in der Müllumladestation zu entsorgen.

Aufgrund der nun einsetzenden herbstlichen Witterung mit kühlen Nachttemperaturen entwickeln sich die Zünsler deutlich langsamer.  Auch ist das Verpacken als Vorsorgemaßnahme gegen eine Verbreitung inzwischen wirkungslos geworden, da sich der Zünsler auch so großflächig im Landkreis verbreitet hat.

In Abstimmung mit dem Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege und den Entsorgungsunternehmen kann deshalb die Vorsorgeempfehlung aufgehoben werden.
Jetzt, durch den Herbstschnitt, fällt sehr viel Grüngut an und die Container auf den Altstoffsammelstellen werden rascher entleert. Damit sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Raupen im Container noch zu flugfähigen Faltern entwickeln. Durch das Häckseln des Grüngutes und der hohen Temperaturen in den Kompostmieten bei der anschließenden Kompostierung werden die verschiedenen Entwicklungsstadien des Buchsbaumzünslers wirksam abgetötet. Durch ständige Kontrollen der Kompostierung und der damit einhergehenden Hygienisierung ist auch eine Verbreitung des Zünslers bei der Ausbringung von Kompost unterbunden.

Von einer Eigenkompostierung der befallenen Pflanzen wird abgeraten, weil die hohen Temperaturen bei einer eigenen Kompostierung in der Regel nicht erreicht werden.

 

Foto: R. Schnur

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