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“ENDE DER FAHNENSTANGE NOCH NICHT ERREICHT” — Baudirektor Doll informiert über Vorplanungen der Generalsanierung des Eisstadions — Mit 24 Mio. Euro erheblich über der ersten Kostennäherung von 18,5 Mio Euro

„ENDE DER FAHNENSTANGE NOCH NICHT ERREICHT“ – Baudirektor Doll informiert Bausenat über Vorplanungen zur Generalsanierung des Eisstadions – Mit 24 Mio. Euro erheblich über der ersten Kostennäherung von 18,5 Mio. Euro im Zuge der Machbarkeitsstudie.

 

Schon im Mai diesen Jahres wurde bekannt, dass im Rahmen der Arbeitskreissitzung zur Sanierung Eisstadion, vom beauftragten Planungsteam bei einer ersten Vorstellung der beabsichtigten Generalsanierung im Rahmen der Vorentwurfsplanung, das Kostenvolumen von rund 24 Mio. Euro erheblich über der ersten Kostennäherung im Zuge der Machbarkeitsstudie von 18,5 Mio. Euro festgestellt wurde.

Wesentliche Faktoren für die Kostenmehrungen waren die stark von der Machbarkeitsstudie differierenden Ansätze für die technische Ausstattung sowie das aus statischen Gründen erforderliche Aussteifungsbauwerk, welches in der Machbarkeitsstudie noch als optionale funktionale Verbesserungsmaßnahme aufgelistet wurde.

Diese Erkenntnisse veranlassten die Verwaltungsseite verschiedene Planungen zur Kostenoptimierung durchzuführen. OB Putz will, dass hier „nachgearbeitet“ wird, denn die Kosten werden enorm sein, wenn man diese Sanierung vornimmt. Eine Überprüfung von Alternativlösungen sei zwingend erforderlich.

Eine erneute Überprüfung einer Neubaulösung, in einem Antrag von der SPD beantragt, dem auch der LM Stadtrat Tilman v. Kuepach einen gewissen Charme nicht absprach, wird angestrebt. „An einem neuen Standort des Eisstadions gäbe es zusätzlich Parkplätze in Hülle und Fülle“, so v. Kuepach.

Zu dieser Option bemerkte OB Putz, dass bei dieser großen Lösung von einer ganz anderen Dimension geredet werden muss, „hier geht es um dreistellige Millionenbeiträge.“

In die Machbarkeitsstudie für ein neues Sportzentrum bei dem auch das Eisstadion, ein Fußballstadion und eine Sporthalle angedacht sei, würde dann auch die Bewertung der Grundstücke fließen, auf dem sich das jetzige Eisstadion und das Sportzentrum befindet.

Eine Präsentation der Ergebnisse wird für einen gemeinsamen Bau- und Sportsenat im Herbst dieses Jahres festgelegt.

 

-hjl-

 

Foto: Lodermeier