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Ehrenamt zwischen Egoismus und Empathie

Egoismus:

Stellen Sie sich vor, freiwillige Feuerwehrangehörige sind wieder einmal selbstlos mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs zum Einsatzort. Kurz vor dem Ziel werden Sie von gestikulierenden Bürgern gestoppt, die deswegen den Einsatz verzögern, weil sie darauf hin weisen, dass die Feuerwehrfahrzeuge Staub aufwirbeln, wenn sie sich in schneller Fahrt bewegen. Ob sie eine Temporeduzierung auch dann fordern würden, wenn sie selbst in Not wären?

Empathie:

Ja, es gibt sie noch, die Bürger die sich gegenüber der Feuerwehr und Rettungskräften anerkennend, verständnisvoll und hilfsbereit zeigen.
Heute z.B. beim Wohnungsbrand in der Auwaldsiedlung in Landshut.
Bei Temperaturen um die 35 °C mussten die Feuerwehrleute mit Atemschutz und maximaler Körperschutzausrüstung den Brand im zweiten Geschoss des Mehrfamilienhauses über Treppenhaus und Drehleiter bekämpfen. Keine Frage der Flüssigkeitsverlust dabei ist auch für junge und durchtrainierte Körper eine gesundheitliche Bedrohung.
Umso erfreulicher war es, dass die umliegenden Bewohner für die Rettungskräfte Getränke bereitstellten.
Eine großartige Geste und ein erfreuliches Sozialverhalten!

Rudolf Schnur, Herausgeber

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