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Dreimal Traumnote „Eins“ – Stationsleiterlehrgang am Bezirksklinikum Mainkofen mit Bravour absolviert

Dreimal die Bestnote Eins! (hinten, von links): Gerhard Kellner, Pflegedirektor, Josef Bauer und Hans-Peter Hartl, Stellv. Pflegedirektor gratulieren (v. links) Stephanie Bliesath, Denise Geith und Petra Scheingraber zum erfolgreichen Abschluss.

Mainkofen. Gerhard Kellner, Pflegedirektor am Bezirksklinikum Mainkofen, ist stolz auf die neuen Führungskräfte im Bezirksklinikum Mainkofen. „Sie alle haben den Stationsleiterlehrgang hervorragend abgeschlossen, auch wenn der Kurs aufgrund der Pandemie sehr kompliziert verlaufen ist. Es sei der längste Kurs aller Zeiten gewesen“, so Kellner. Der Corona-Pandemie zum Trotz habe allerdings die Ausnahmesituation der Mitarbeiterent- und weiterentwicklung nichts anhaben können, so das Resümee.

Bestanden mit Bravour: Die Note Eins haben sich die drei Teilnehmerinnen Petra Scheingraber, Denise Geith und Stephanie Bliesath erarbeitet und vor allem mit ihren Arbeitsprojekten schon Akzente im Berufsalltag des Bezirksklinikums Mainkofen gesetzt. Denn besonders durch ihre praxisorientierten Projekte während der Weiterbildung haben sie neue Perspektiven auf der Führungsebene eröffnet.


Stephanie Bliesath setzte auf ihrer Station eine autonome Dienstplanung zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben um. Dabei schreiben die Teammitglieder ihren Dienstplan selbst. Das mitarbeiterorientierte Modell soll den Bedürfnissen der Stationsmitglieder gerecht werden und gleichzeitig die Einhaltung der Schichtbesetzung garantieren. Hierfür stellte Bliesath in ihren Coachings insbesondere Eigenverantwortung und ein ausgeprägtes Bewusstsein für den gesamten Dienstplan sowie dessen rechtlichen Grundlagen in den Mittelpunkt. Der Erfolg des Projektes zeichnet sich in einer nachhaltigen Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit sowie einer Förderung der Teambildung aus. Erfreut ist Bliesath auch über die Zeitersparnis. Was zuvor ein Akt stundenlanger Koordination von Schichten bedeutete, ist nunmehr mit einem Mausklick erledigt.


Petra Scheingraber und Denise Geith widmeten sich gemeinsam dem Projekt „Generation Ü50 im Pflegedienst stärken“. Beide arbeiten auf Stationen mit eher älteren Kolleginnen und Kollegen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 56 Jahren. Angesichts der demografischen Entwicklung sehen zunehmend die sogenannten „Babyboomer“ ihrem künftigen Renteneintritt entgegen. Um dennoch Entwicklungen und Förderungspotenziale gerade für diese Experten im Pflegedienst zu wecken, entwickelten die beiden einen Fragebogen, der Ziele und Wünsche im persönlichen beruflichen Umfeld erfasste. Dank der Ergebnisse entstand daraus ein Leitfaden, mit welchen Angeboten im Bezirksklinikum Mainkofen sich diese Zielgruppe wieder für Wissensangebote und Programmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung öffnet. Die Stationsleiterinnen Scheingraber und Geith fassten dies prägnant zusammen: Weg vom Gedanken „Rente“ hin zum Focus Arbeitsplatz, wo gerade die langjährig erfahrenen Mitarbeiter einen immensen Wissensschatz hüten und an die nachfolgenden Generationen weitergeben können.
Pflegedirektor Gerhard Kellner hofft für die Absolventinnen, dass dank der sinkenden Inzidenzen nun auch noch eine Abschlussveranstaltung des gesamten Leitungslehrganges mit Ausbildungspartner perspektive-Personalentwicklung in München möglich wird und so das Engagement auch in diesem Rahmen nochmals gewürdigt wird. Die Projekte sollten den anderen Führungskräften im Bezirksklinikum Mainkofen präsentiert werden, so der stellvertretende Pflegedirektor Hans Peter Hartl, der ebenfalls die sehr guten Leistungen würdigte.

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