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Digitalisierung als Querschnittsaufgabe

Die Hochschule Landshut wird immer digitaler und hat als neueste Maßnahme zwei Hörsäle mit modernster Technik aufgerüstet, um hybride Formate zu ermöglichen
 
Digitalisierung wird an der Hochschule Landshut großgeschrieben, davon konnte sich im Sommersemester auch die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach bei einem Besuch am Campus überzeugen. Während im Fokus vor allem die Vorstellung des neuen Studiengangs „Digitales Verwaltungsmanagement“ stand, fasste Prof. Dr. Marcus Jautze, Vizepräsident für Digitalisierung, Gründung und Weiterbildung, im Rahmen des Termins die weiteren, umfangreichen Digitalisierungs-Maßnahmen an der Hochschule Landshut zusammen.   Ein zentraler Bestandteil ist dabei unter anderem die pilotierte Aufrüstung zweier Hörsäle im Gebäude C mit modernster Technik. „Damit verbessern wir die bereits sehr guten Studienbedingungen bei uns am Campus“, erklärt Jautze. Die Räume – die unter anderem mit Deckenmikrofonen, Kameras sowie Bildschirmen mit integrierter Whiteboard-Funktion ausgestattet sind – stehen auf der einen Seite für Präsenzlehre zur Verfügung, können gleichzeitig aber auch für hybride Veranstaltungsformate genutzt werden. Dozierende haben so die Option, ihre Vorlesungen und Seminare sowohl für die Studierenden vor Ort abzuhalten als auch für diejenigen, die sich vor Bildschirmen zu Hause oder unterwegs befinden.   „Die Digitalisierung der räumlichen Infrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung und Flexibilisierung neuer Lehr-Lern-Formate“, betont Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. „So decken wir den Bedarf unserer Dozierenden, Forschenden und Studierenden.“ Nach erfolgreicher Pilotphase sind weitere Digitalräume geplant. Für die technische Ausstattung sind vor allem Frank Bernhard, Leiter Abteilung Gebäudemanagement, Elektronikmeister Georg König und Laboringenieur Florian Federmann verantwortlich.   Hochschule in der Umsetzungsphase gezielter Maßnahmen   Die digitale Weiterentwicklung zeigt sich an der Hochschule Landshut noch an vielen weiteren Stellen. Mitten in der Implementierungsphase für das Campusmanagementsystem „PRIMUSS“ sowie von SAP im Finanzbereich befindet sich die Hochschulverwaltung. Aber auch im Bereich der Forschung arbeiten die Wissenschaftler*innen an der Hochschule Landshut seit einiger Zeit immer mehr an digitalen Projekten. Augmented-Reality-Methoden bei Operationen, Wearables im Medizinbereich oder Digitale Zwillinge für Transportsysteme sind nur einige der Themen, die aktuell verfolgt werden. In der Einführungsphase befindet sich außerdem das Forschungsinformationssystem „Bay.FIS“.   Bereits während Corona wurden Lehr- und Lernplattformen vonseiten der Hochschule intensiv ausgebaut. Die ideale Verknüpfung von Präsenz- und Online-Studium bietet schon seit einigen Jahren das Projekt „Digitales Studieren Bayern.“ Lernorte in Tirschenreuth, Hauzenberg und Straubing dienen als Anlaufstellen für die Studierenden in der Region. Eine Teilnahme an Lehrveranstaltung ist jedoch auch ausschließlich online möglich. So lassen sich vor allem Studium, Beruf und Familie sehr gut miteinander vereinbaren.   Eine weitere, wichtige Säule für den Landshuter Campus ist das Thema Gründung, bei dem die Digitalisierung immer weiter in den Vordergrund rückt. Die Hochschule hat für diesen Zweck die beiden Innovationslabore für „Internet of Things“ und „Künstliche Intelligenz“ eingerichtet und kooperiert dabei eng mit dem LINK-Gründerzentrum der Stadt Landshut.   Stetige Weiterentwicklung an der Hochschule Landshut   Digitalisierung als Querschnittsthema umfasst sehr viele Bereiche an der Hochschule. Im Fokus stehen dabei vor allem die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre. Damit hier auch alle Kräfte entsprechend gebündelt werden und Synergien für dieses strategisch bedeutsame Handlungsfeld entstehen und genutzt werden können, hat sich das Präsidium bereits 2020 neu aufgestellt und das Thema Digitalisierung unter anderem in Form einer Vizepräsidenten-Stelle etabliert.  
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