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DIE WALKÜRE

Der Niederbayerische „Ring“-Zyklus am Landestheater Niederbayern geht weiter

Im März 2020 wurde die Fortsetzung der Auseinandersetzung mit Richard Wagners weltumspannenden Bühnenfestspiel „Der Ring des Nibelungen“ am Landestheater Niederbayern jäh durch den Beginn der Pandemie unterbrochen. Im April 2022 nun kann es endlich mit „Die Walküre“ weitergehen. Die musikalischen Höhepunkte reihen sich aneinander: die klangvollen Winterstürme Siegmunds, die feierliche Todesverkündigung Brünnhildes, der berühmte Walkürenritt sowie Wotans berührender Abschied mit Feuerzauber.

v.l.: Stephan Bootz (Wotan), Yamina Maamar (Brünnhilde)
Foto: Peter Litvai, © Landestheater Niederbayern

Im „Rheingold“ schmiedete der Nibelung Alberich einen Ring, der seinem Besitzer unermessliche Macht verleiht. Aus Angst vor Alberichs Heer rüstet sich Göttervater Wotan in der „Walküre“ nun selbst zum Kampf. Er hat neun Walküren gezeugt, deren Aufgabe darin besteht, tödliche Schlachten herbeizuführen, um anschließend die gefallenen Helden für Wotans Heer nach Walhall zu bringen. Mit seiner Lieblingstochter Brünnhilde berät er sich vor wichtigen Entscheidungen. Wotans Hoffnungen ruhen ferner auf einem Helden, der frei vom Göttergesetz agieren und ihm den Ring zurückbringen soll. Zu diesem Zweck hat er das Zwillingspaar Siegmund und Sieglinde gezeugt. Doch ausgerechnet seine Ehefrau Fricka deckt die Widersprüche auf, in die sich Wotan bei seinen hochfliegenden Plänen verstrickt hat.

Intendant und Regisseur Stefan Tilch verlegte das Geschehen in eine große Bibliothek als Quelle des Wissens und Sinnbild für all die Geschichten, die Menschen sich seit Urzeiten erzählen. Denn neben ihrer faszinierenden, einzigartigen Musiksprache berührt Richard Wagners „Ring“ universale Menschheitsthemen. Ein allumfassender Bogen spannt sich von altgermanischen Mythen bis hin zu modernen Fantasy-Sagas wie den Marvel-Filmen. Das Bühnen- und Kostümkonzept des „Rheingold“ wird von Karlheinz Beer und Ursula Beutler in der „Walküre“aufgenommen und weiterentwickelt, ergänzt durch Projektionen Florian Rödls.

Stephan Bootz und Judith Gennrich verkörpern das Götterehepaar Wotan und Fricka. Hans-Georg Wimmer, der bereits als Tristan am Landestheater Niederbayern gefeiert wurde, kehrt in der Rolle des Siegmund zurück. Ihre Rollendebüts geben ferner Peggy Steiner als Sieglinde und Yamina Maamar als Brünnhilde. GMD Basil H. E. Coleman leitet die Niederbayerische Philharmonie.

Termine im März & April:

Landshut:            16.4. (PREMIERE 17.00), 29.4. (18.00)

Passau:                –

Straubing:           27.4. (18.00)

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