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Die Sicherheit fehlt!

Leserbrief zum Bericht der LZ vom 20.7.13 über die Sitzung des Verkehrssenates vom 17.7.2013

Gegenverkehr erlaubt

Als interessierter Leser der Berichte über die Tagespolitik in Stadt und Land hat es mir beim Lesen des oben genannten Berichtes wieder einmal gleich beim Frühstück den Magen verdreht. Überwiegte beim Lesen der ersten Zeilen zunächst noch die Freude über die sinnvolle Entscheidung, den Radweg in Richtung Auloh an der Engstelle in Schönbrunn zu verbreitern und für beidseitigen Radverkehr freizugeben, umso schneller drehte sich die Stimmung beim Weiterlesen.  Sollen doch glatt 7000 Euro für eine Maßnahme ausgegeben werden, welche die Sicherheit der Radfahrer im genannten Bereich nicht verbessert, sondern wesentlich verschlechtert. Ich behaupte sogar, dass durch die jetzt geplante „Lösung“ der Radfahrer einer Gefährdung ausgesetzt wird wie sie bisher nicht gegeben war. Irgendjemand hat sich ja nicht von ungefähr einmal darüber Gedanken gemacht als eine Leitplanke an dieser Gefahrenstelle installiert wurde. Hochbord und Sicherheitsstreifen können eine Leitplanke nicht ersetzen. Wenn Herr Anger an dieser Kreuzung von einer „ruhigen Verkehrssituation“ spricht, kann man nur noch den Kopf schütteln.  Und wenn der „Fachberater Verkehr“ die Notwendigkeit einer Leitplanke verneint, kann man annehmen, dass eine Leitplanke auch nicht schadet. Wenn schon aus Kostengründen nicht auf das angrenzende städtische Grundstück zurückgegriffen werden soll, dann wäre der Vorschlag von Herrn Scheuermann allemal sinnvoller. Oder man belässt es gleich beim Ist-Zustand, der dem Radfahrer jedenfalls mehr Sicherheit vermittelt als die vom Verkehrssenat beschlossene „Lösung“. Der Kämmerer würde sich über 7000 Euro Einsparungen freuen.

 

Franz Nettinger

Pregelweg

84036 Landshut