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Die öffentliche Hand als Bauherr 2

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Wie sieht es mit diesem Thema in Landshut aus?

1. Die Brücke ins Nichts. Der Fuß- und Radweg am Ende der Haydnstraße, parallel zur Bahnlinie Landshut – Neumarkt St. Veit wird von einer kleine Brücke überspannt, die seit über dreißig Jahren nicht weiter führt. Die weiterführende Fläche war und ist im Privatbesitz. Eine Chance zum Lückenschluss wurde erst vor kurzem vertan, als nämlich dem Grundbesitzer eine erweiterte Baugenehmigung erteilt wurde, ohne die Verlängerung des seit Jahrzehnten geplanten Fuß- und Radweges zu verhandeln.

 

2. Das Haus der Bürgerstiftung. Hierfür wurde nicht nur das Grundstück von der Stadt Landshut gegeben, sondern auch ein Betrag von 150.000 Euro. Dies obwohl es anfänglich hieß, dass weitere Mittel von der Stadt nicht zu erbringen sind.

 

3. Seit Jahren wird im Stadtrat beantragt und diskutiert, die vorgeschriebenen Ausschreibungen für Bauleistungen nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach anderen Kriterien vorzunehmen. Der Begriff der “Wirtschaftlichkeit” erlaubt es nämlich, den Preis zu einem für die Entscheidung untergeordneten Faktor zu degradieren. Soziale, ökologische und verschiedene andere Faktoren dürfen bei der Vergabe sogar überwiegend berücksichtigt werden, wenn diese Faktoren bereits in der Ausschreibung konkret dargestellt und erläutert waren.

Fazit: Es könnte viel Geld und Arbeit in der Region Landshut bleiben, wenn die Ausschreibungen mit mehr Kreativität entworfen werden würden!

 

 

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