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BÜRGERMEINUNG: Die Macht der Medien – die Ohnmacht der Leser

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Die Ohnmacht der Leser

Zum Artikel „Die Macht der Medien“ in der LZ-Ausgabe vom 8.11.2014, Seite 10.

In der Tat, die Macht der Medien ist gewaltig. Was Otto-Normal-Zeitungsleser schwarz auf weiß vorgelegt bekommt,  ist er sehr geneigt  auch zu glauben. Er hat kaum die Möglichkeit, etwas nachzuprüfen. Was er nicht weiß ist die Tatsache, dass viele „Berichte“ in der Landshuter Zeitung  –und natürlich auch in anderen Medien- die Meinung  des Verfassers  wiedergeben. Das ist nicht das was man sich unter  einer sachlichen und objektiven Berichterstattung durch einen gewissenhaften Journalismus vorstellt. Hier wird den Lesern die Meinung des Schreibers verkauft- anstatt Nachrichten.

Wie aus Ihrem Bericht „Die Macht der Medien“ hervorgeht, hat Herr Dr. Gerald Schneider, Leiter des Politik- und Wirtschaftsressorts von Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung,   gerade die Forderung „Nachricht und Meinung  immer klar voneinander zu trennen“  klar formuliert.

Wäre schön, wenn sich die LZ an Ihre eigenen Ansprüche halten würde.

Bei Leserbriefen ist es offensichtlich, dass es die Meinung des Schreibers ist. Hier steht der Name darunter. Bei so manchen „Berichten“ wird dies verschleiert  (z. B. im Artikel „B15neu-Trasse überplanen“ vom 6.11.14), weil der Berichterstatter anonym bleibt.

Durch die Angabe des Namens oder eines Hinweises könnte der Leser erkennen, ob der „Bericht“ von einer Privatperson, einem Vereinsvorstand oder evtl. von einer Interessengruppe stammt.

Soviel Transparenz sollte schon sein.

MfG

Huber J.