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Die Feuerwehr informiert: Unwetter und private Hausanschlüsse

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Sorgsamer Umgang mit privaten Hausabflüssen und Kanälen
kann vor Unwetterschäden durch Starkregen schützen

Bei den letzten Unwetterereignissen, die am 12. Juli, am 21. Juli und am 29. Juli die Stadt Landshut bzw. einzelne Stadtteile getroffen hatten, musste von der Feuerwehr leider vermehrt festgestellt werden, dass einzelne Schäden und Wassereintritte durch sorgsameren Umgang und sorgfältige Prüfung der eigenen Hausabflüsse, Regenrinnen und Rückschlagklappen zu den städtischen Kanälen hin verhindert bzw. zumindest verringert werden könnten.
In diesem Zusammenhang appelliert die Landshuter Feuerwehr an alle Hausbesitzer und Hausverwalter, die eigenen Hausabflüsse, Regenrinnen und Rückschlagklappen in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren und bei festgestellten Mängeln diese auch über Fachfirmen beseitigen zu lassen. So kann zum Beispiel schon eine verstopfte Regenrinne über einem Vordach oder eine defekte Rückschlagklappe bei heftigem Starkregen zu massivem Wassereintritt führen. Und auch einmal Blätter und Äste von einem städtischen Regenkanal vor der Haustüre zu entfernen, ist in Zeiten vermehrter Starkregenereignisse sicher kein Fehler und kann sich schützend auf das eigene Zuhause auswirken.
Dazu Stadtbrandrat Erich Gahr:
„Wir konnten bei mehreren Einsätzen im gleichen Gebiet immer wieder feststellen, dass viele Haushalte sehr gut vorsorgen, sich auch mit kleinen selbstgebauten Systemen gegen die Überschwemmungsgefahr helfen und dementsprechend keinerlei Probleme haben, wogegen die direkte Nachbarschaft von Wasserschäden betroffen war. Teilweise waren dabei leider Nachlässigkeiten wie eigene verstopfte Hausleitungen, Abflüsse bzw. nicht mehr funktionstüchtige Rückschlagklappen die Ursache. Schäden, die man hätte vermeiden können.“
Die vorstehend aufgezeigten Maßnahmen können, wie das Beispiel Münster vor zwei Tagen gezeigt hat, auch keinen Komplettschutz gegen Unwetter bieten. Einige Unwetterereignisse können immer wieder Dimensionen annehmen, wo Dachrinnen, Abflüsse und Kanäle schlichtweg keine Chance mehr haben, das innerhalb kürzester Zeit anfallende Regenwasser abzuführen. Durch Sturmböen möglicherweise herab gewehte Äste und Blätter tun ihr Übriges dazu.