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DIE ERWEITERUNG DER ILS AM DERZEITIGEN STANDORT EINE FEHLENTSCHEIDUNG? — Dringlichkeitsantrag der Landshuter Stadträte Schnur, Radlmeier, Haslinger — “Landshut kann es besser”

DIE ERWEITERUNG DER ILS AM DERZEITIGEN STANDORT IST OBJEKTIV BETRACHTET EINE FEHLENTSCHEIDUNG – Dringlichkeitsantrag der Landshuter Stadträte Schnur, Radlmeier und Haslinger – „Landshut kann es besser“

Vor der Vergabe der Baumaßnahmen zur Erweiterung der ILS (Integrierte Leitstelle) werden auch Bestandsgebäude (z. Bsp. das Alte Wäschereigebäude) im näheren Umkreis um dem derzeitigen Standort auf deren Eignung hin geprüft und ggf. dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt.

Stadtrat und CSU-Fraktionsvorsitzender Rudolf Schnur begründet im Interview mit KLARTEXT.LA diesen Dringlichkeitsantrag an den Stadtrat der Stadt Landshut wie folgt:

„ Im Plenum am Freitag den, 7. April, wird abschließend im Stadtrat das Thema Integrierte Leitstelle und die Hauptfeuerwache der Stadt Landshut behandelt werden. Ich habe dazu im Namen der Fraktion und für meine Person eine Reihe Anträge gestellt. Ich bin Verwaltungsbeirat für die Feuerwehr und sehe seit Jahren, dass hier zwei wichtige Organisationen einen erzwungenen Konkurrenzkampf ausfechten müssen der daraus besteht, dass die Räumlichkeiten für beide Organisationen nicht ausreichend sind. Der Grund hierfür ist, dass die Hauptfeuerwache lediglich für die Bedürfnisse der Feuerwehr konzipiert war und nicht für eine weitere Organisation, die ständig im Wachsen begriffen ist. Bedingt durch die Zuwanderung der „Neubürger“ in Landshut und durch die Häufigkeit der Einsätze dieser Organisationen sind die Räumlichkeiten, wie sie seit 2004 vorhanden sind, völlig unzureichend. Auf die Dauer kann das nicht gutgehen. Die ILS soll nun in die Siegmund Schwarzstraße erweitert werden. Für mich persönlich ist dies ein Flickwerk. Wenn man sich bei diesem Thema schon „verfahren“ hat, sollte ein Neustart erfolgen d.h., die ILS sollte ausgegliedert werden, und es müssten neue Räumlichkeiten gefunden werden. Geeignet wäre ein Bestandsgebäude in der Stadt Landshut oder auch ein Neubau. Die finanziellen Aufwendungen wären selbstverständlich höher, aber es geht um die Zukunft der ILS und der Hauptfeuerwache. Die Weichen für eine Neugestaltung der Räumlichkeiten sind nicht nur auf fünf Jahre zu stellen, sondern auf 20 bis 30 Jahre.

Es steht fest, dass auf Dauer die beiden Organisationen bei dieser Enge keine vernünftige Aufgabenerfüllung für das Wohl unserer Bürger, es geht um die Bürger von Kelheim bis Dingolfing Landau, vollbringen können. Es sind fast 400.000 Einwohner, die von der ILS versorgt werden. Die Feuerwehr Landshut ist inzwischen  im Falle einer Katastrophe für 70.000 Einwohner zuständig. Gerätschaften der Feuerwehr mussten ausgelagert werden, das bringt natürlich automatisch lange Einsatzzeiten der Wehr.

Im Wahlkampf 2016 versprach unser jetziger Oberbürgermeister, „Landshut kann es besser“. Es ist an der Zeit zu zeigen, dass es Landshut besser kann. Ob es ein weiter so, oder ob es einen Neuanfang in dieser Thematik gibt, wird sich morgen im Plenum zeigen!“

 

Interview: H.J. Lodermeier

 

Foto: Feuerwehr Landshut