Home Allgemein Die CSU-Stadtratsfraktion tagte: Mit dem Defi über den Bernlochner zur Ursulinenenge…

Die CSU-Stadtratsfraktion tagte: Mit dem Defi über den Bernlochner zur Ursulinenenge…

Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion vom 6.10.2015
Am Montag hielt die CSU-Fraktion Ihre turnusmäßige Sitzung im Landshuter Klinikum ab. Erfreulicherweise hatte sich Prof. Dr. med. Stephan Holmer bereit erklärt, den Mitgliedern der Fraktion die Funktionsweise und die Anwendung des Defibrillators zu veranschaulichen.
Sowohl mittels eines interessanten Lichtbildervortrages, als auch mit praktischer Vorführung wurde den Stadträten die Scheu vor dem raschen Einsatz eines Defi genommen. Auch andere Notfallmaßnahmen wie die Herzdruckmassage und deren Einsatzvorgabe wurden ausführlich dargestellt. Dem schloss sich eine rege Diskussion mit dem Chefarzt für Kardiologie an. Oberbürgermeister und Stadträte nahmen die Gelegenheit ausgiebig wahr, sich aus erster Hand vom Spezialisten informieren zu lassen.
Gerade auch durch die Impulse der Stadtratsfraktion steigt in Landshut die Zahl der lebensrettenden Geräte an. Der Fraktionsvorsitzende Rudolf Schnur betonte, dass nicht nur die Beschaffung, sondern auch die Wegweisung und die ständige Zugriffsmöglichkeit ausbaufähig seien. So sind gerade Räume mit Zugangsmöglichkeiten rund um die Uhr und Kameraüberwachung besonders für die Vorhaltung von Defis geeignet.
Am Beispiel der Gemeinde Kirchheim bei München stellte er dar, dass auch eine Aufstellung von 12 Geräten im öffentlichen Raum anscheinend ohne ständige Beschädigungen möglich ist. Allerdings sind diese Geräte ebenfalls kameraüberwacht und bei der Rettungsleitstelle aufgeschaltet.

Bezüglich des Erwerbs des Erbbaurechtsgrundstücks zum bereits im Eigentum der Stadt befindlichen Bernlochner-Anwesens im Plenum vom vergangenen Freitag bestand einmütig die Auffassung, dass die Gelegenheit aus dem bisherigen Vertragsverhältnis zu kommen, selbstverständlich genutzt werden musste. Die Fraktion sprach dem Oberbürgermeister für seinen Einsatz und das Verhandlungsergebnis die Anerkennung aus.
Es wird nun einhellig beantragt, sämtliche bisherigen Planungen, Studien, Beschlüsse und Gutachten der Stadt und des Theater-Zweckverbandes dem Stadtrat vorzustellen. Ebenso sind alle Möglichkeiten der Erlangung von Fördermitteln darzulegen. Ziel ist es alle Stadtratsmitglieder über den Sachstand gleichermaßen in Kenntnis zu setzen um darauf die vor allem für den Haushalt entscheidenden Entscheidungen über die künftigen Nutzungen und Sanierungen treffen zu können.

Zuletzt wurden die Tagesordnungen für den Umwelt- und Verkehrssenat und mit den jeweiligen Vertretern der Fraktion (Umweltsenat: Dr. Max Fendl, Gertraud Rößl, Rudolf Schnur – Verkehrssenat: Maximilian Götzer, Wilhelm Hess, Lothar Reichwein) in diesen Ausschüssen besprochen. Dabei verursachte vor allem das bauliche Schicksal der Ursulinenenge eine ausführliche Diskussion.