Home Allgemein “DIE BEDEUTUNG DER “WEIHNACHTSTRUCKER” IN WORTE ZU FASSEN, IST KAUM MÖGLICH”

“DIE BEDEUTUNG DER “WEIHNACHTSTRUCKER” IN WORTE ZU FASSEN, IST KAUM MÖGLICH”

„Die Bedeutung der „Weihnachtstrucker“ in Worte zu fassen ist kaum möglich“

11 Jahre ist die Stadt Landshut bereits Abfahrtsort für Geschenkpakete der Johanniter nach Südeuropa

 

Oberbügermeister ALexander Putz ist sichtlich angetan des Lobes von Andreas Denk (rechts) vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter, der sich über die Verwaltungsarbeiten der Stadt Landshut während der Aktion der Johanniter-Weihnachtstrucker sehr positiv aussprach und sehr froh darüber ist. “Diese Aktion der Johanniter ist eine besondere Werbung für unsere Stadt, meinte der OB.”

 

“Auch Österreich arbeitet mit Bayern in dieser Aktion der Johanniter zusammen”, so der OB………

 

Die Vorfreude steigt bereits, denn am 2. Weihnachtsfeiertag wird die Stadt Landshut zum elften Mal in Folge zum Mittelpunkt der bundesweiten Hilfsaktion „Johanniter-Weihnachtstrucker“. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im letzten Jahr, durften die Johanniter und die Stadt Stargast Peter Maffay willkommen heißen, der gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Familien und Freunden der „Weihnachtstrucker“ die ehrenamtlichen Helfer auf die Reise in den Balkan verabschiedete.

Der Weihnachtstrucker war ganz am Anfang eine Gemeinschaftsaktion der Johanniter mit dem Radiosender Antenne Bayern. Das Gesicht bzw. die Stimme des Projekts war die damalige Redakteurin und Moderatorin Angelika Demmerschmidt. Anfangs wurden die Pakete aus ganz Bayern noch auf Autohöfen gesammelt. Bei der gesamten Durchführung der Aktion war der Johanniter-Kreisverband Nordschwaben federführend, allen voran die Johanniter aus Donauwörth.

Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter erläuterte als der Weihnachtstrucker vor 25 Jahren startete, wohl kaum einer damit gerechnet hätte, dass das Projekt nach einem Vierteljahrhundert noch immer und in solch beeindruckenden Dimensionen fortgeführt werden würde.

„Wir sehen das mit einem lachenden und weinenden Auge: Weinend, weil nach wie vor so viele Menschen in unseren Zielländern, vor allem in den strukturschwachen ländlichen Gegenden, dringend Hilfe benötigen. Lachend, weil wir Dank der unglaublichen Unterstützung vieler Tausend Menschen in der Lage sind, die Aktion in diesem großen Rahmen zu vollbringen.“

Ein großes Anliegen war uns stets, die Hilfe nicht nur kurz zu erbringen, sondern tatsächliche Veränderungen anzustoßen. Ein Beispiel hierfür sei die Arbeit des Vereins Tasuleasa Social in Rumänien, der sich für ein besseres soziales Miteinander engagiert.

Schön zu erleben sind darüber hinaus die ganzjährigen Kooperationen mit den Partnerorganisationen, wie etwa die Sanitätsdienste bei einem großen Marathon sowie Zahn- und Kinderarzteinsätze in Rumänien oder die Hospitationen bosnischer Krankenpflegeschüler an einem Augsburger Klinikum.

Die Zielregionen der Aktion sind Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Rumänien-Nord, Rumänien-Zentral und die Ukraine. Um alle Zielorte in den Ländern überhaupt erreichen zu können müssen die Helfer fast alle LKW-Ladungen auf kleinere Fahrzeuge umladen. Die Straßen z. Bsp. in Albanien seien mit LKW kaum zu befahren, da entweder die Stromleitungen zu tief hängen, die Schlaglöcher mannsgroß seien oder aber in den Bergdörfern zu viel Schnee läge. Deshalb fahren die Johanniter mit kleinen Fahrzeugen in die Dörfer und Stadtteile, um die organisierten Verteilungen zu begleiten.

Die Päckchen der Johanniter-Weihnachtstrucker kommen ganz unterschiedlichen Personengruppen in den fünf Ländern zugute. Dazu gehören bespielweise sozial schwache und kinderreiche Familien, Kinder in Schulen und in Waisenheimen, Jugendliche mit Behinderungen, Senioren, Besucher von Armenküchen, Familien in einer Kirchengemeinde und vieles andere mehr. Erschreckend sei leider, dass sich nach all den Jahren die Lebenssituation der Menschen dort nicht zum Guten wendet.

Diese Artikel sollen in ein „Weihnachtstrucker-Päckchen:

1 Geschenk für Kinder, 3 kg Mehl, 1 kg Nudeln, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 5 Tafeln Schokolade, 2 Duschgele, 2 Zahnbürsten, 2 kg Zucker, 1 kg Reis, 2l Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Kekse, 500g Kakaogetränkepulver, 1 Handcreme, 2 Tuben Zahnpasta.

 

 

Spendenportal: www.weihnachts-trucker-spenden.de

„Die Bedeutung der Weihnachtstrucker in Worte zu fassen und all die Emotionen spürbar zu machen, die bei allen Beteiligten in der persönlichen Begegnung aufkommen, sei kaum möglich. Wir versuchen es trotzdem“, so Andreas Denk vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j. lodermeier