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“DER PAPA IST GANZ ANDERS, GAR NICHT MEHR, WIE ER FRÜHER WAR” — AOK Landshut holt auf Anregung von MdL Ruth Müller (SPD) die Ausstellung “Kindersprechstunde” nach Landshut

„DER PAPA IST GANZ ANDERS, GAR NICHT MEHR, WIE ER FRÜHER WAR“ – AOK Landshut holt auf Anregung von MdL Ruth Müller (SPD) die Ausstellung „Kindersprechstunde“ nach Landshut

Auf Anregung von Frau Ruth Müller, MdL hat die AOK Landshut mit Unterstützung von Herrn Matthias Grah, Centermanager im CCL in Landshut, die Ausstellung „Kindersprechstunde „ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege nach Landshut geholt. Die Ausstellung findet vom 25. Bis 28. April 2017 von 10 bis 20 Uhr im 1. Stock im Citycenter Landshut, Am Alten Viehmarkt 5, statt.

Wenn Eltern an einer psychischen Erkrankung leiden, sind besonders Kinder betroffen, so die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Hummel. In der Ausstellung „Kindersprechstunde“ stehen diese Kinder im Mittelpunkt. Sie erzählen mit Bildern und Texten über ihre Ängste, Hoffnungen und Wünsche. Die hier ausgestellten Bilder entstanden im Rahmen der extra eingerichteten Kindersprechstunde des Bezirkskrankenhauses Augsburg.

Besonders wichtig ist der Gesundheitsministerin, Ärztin und Mutter, dass die betroffenen Menschen, die Familien, die Kinder, sich in unserer Gesellschaft aufgehoben und intergiert fühlen. Dazu gehört auch ein offener Umgang mit dem Thema „Psychische Krankheit“.

Psychische Störungen können uns alle treffen. Das Schicksal ist nicht vorhersehbar. Heute gehören psychische Störungen zu den häufigsten Erkrankungen.

Die Ausstellung zeigt berührende Bilder der Kinder, die so klug mit ihrer Situation umgehen. Wichtig ist eine Kultur des Hinschauens. Die Kinder und ihre Familien brauchen unser aller Unterstützung.

Der Direktor der AOK Landshut, Richard Kirmaier stellte bei seiner Begrüßung der verschiedenen Politik- und Organisationsvertreter fest, dass es ihn sehr freut diese Veranstaltung als Krankenkasse mit begleiten zu dürfen. Das Thema Kinder und Gesundheit muss mehr beleuchtet werden. Auch im Landkreis Landshut sei dies ein großes Thema. Es gibt eine deutliche Zunahme von psychischen Erkrankungen, insbesondere auch im Bereich der Kinder und Jugendlichen. Die Ausstellung soll einfach dazu dienen, dieses Thema ins Licht zu rücken. Den Menschen soll aufgezeigt werden, dass es vielfältige Unterstützungen und Möglichkeiten gibt, sei es von Seite der Krankenkassen oder anderen caritativen Einrichtungen. Man soll wissen, dass man bei diesem schwierigen Thema nicht alleine sei und bereit sein soll, etwas dagegen zu tun.

Die Initiatorin der Ausstellung im CCL „Kindersprechstunde“ Ruth Müller, bedankte sich beim Centermanager Matthias Grah, dass für diese Ausstellung ein Raum zur Verfügung gestellt werden konnte und wies dabei noch einmal auf die Vielfalt von psychischen Erkrankungen hin. Es sollte die Scham überwunden werden in Familien dieses Krankheitsbild anzusprechen, wenn man merkt in der eigenen Familie sei etwas anders wie in anderen Familien.

Ein großer Fortschritt wäre es ebenfalls, wenn das neue Psychisch-Krankenhilfegesetz so weit wäre, dass man auch in Niederbayern einen mobilen Krisendienst für psychisch Erkrankte etablieren könnte. Dies wäre ein entscheidender großer Fortschritt, so Ruth Müller.

 

h.j.lodermeier

 

Der Ausstellungsraum im CCL-Landshut der “Kindersprechstunde”

 

 

Fotos: Lodermeier

 

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